Umbau der Werdohler Sparkasse ist abgeschlossen

Die Ende der 1960er Jahre errichtet Werdohler Hauptstelle der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis hat in den vergangenen drei Monaten innen ein völlig neues Aussehen bekommen. Foto: Griese

Werdohl - „Es war nicht immer Spaß, aber das Ergebnis war jede Anstrengung und alle Einschränkungen wert“, sagte Marktbereichsleiter Jürgen Brill mit Blick auf die neugestaltete Hauptstelle der Sparkasse in Werdohl. Drei Monate lang sind hier Handwerker ein- und ausgegangen. Am Donnerstag, 26, November, ist offizielle Einweihung.

Von einer Wiedereröffnung kann keine Rede sein, denn während der gesamten Umbauphase hatte die Hauptstelle in der Innenstadt ja nie geschlossen. Das führte auch zu den von Brill erwähnten Unannehmlichkeiten für Mitarbeiter und Kunden: Lärm und Staub, räumliche Einschränkungen und mehrere Umzüge innerhalb des Hauses. Der Dank von Sparkassen-Vorstand Mike Kernig gilt deshalb nicht nur den Mitarbeitern, von denen sich keiner zu schade gewesen sei, Umzugskartons zu schleppen, Möbel zu transportieren oder die Büros zu reinigen. „Dank gebührt auch unseren Kunden, die drei Monate geduldig die eine oder andere Unannehmlichkeit in Kauf genommen haben“, betonte er. Am Donnerstag (26. November) wolle die Sparkasse sich dafür „mit Sekt und anderen Aufmerksamkeiten“ revanchieren.

Mike Kernig lobte neben einem vorbildlichen Projektmanagement aber auch das Engagement der Handwerker, die fachmännisch gut und schnell an den verschiedenen Gewerken gearbeitet hätten. „Die überwiegend heimischen Betriebe haben hier mehr als 3000 Arbeitsstunden geleistet; es wurden mehr als sechs Kilometer Kabel für Strom und Computer verlegt“, nannte der Vorstand nur ein paar Zahlen der vierten großen Um- und Neugestaltung innerhalb von knapp 50 Jahren, in den die Sparkasse einen hohen sechsstelligen Betrag investiert hat. Das Ergebnis sei nun eine moderne Sparkassen-Hauptstelle mit mehreren separaten Räumen für diskrete Beratungen, einer komplett neuen Möblierung, einem auf LED umgestellten Beleuchtungskonzept, einem attraktiven und offenen Servicebereich und nicht zuletzt dem Herzstück, einer mobilen Wand mit je zwei Ein- und Auszahlautomaten, die außerhalb der Öffnungszeiten den bisherigen SB-Bereich ersetzt. Nur dort wird aus Sicherheitsgründen noch Bargeld ausgezahlt. „Bei Bedarf helfen unsere Mitarbeiter aber dabei“, versicherte Jürgen Brill mit Blick auf ältere Kunden, die sich mit der neuen Technik eventuell schwer tun könnten.

Für den alten SB-Bereich, etwa 80 Quadratmeter groß, hat die Sparkasse übrigens keine Verwendung mehr. Er soll kurzfristig vermietet werden.

Noch nicht abgeschlossen sind die Umbau- und Renovierungsarbeiten der Parkdecks. Während das obere, weiterhin für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehende Deck schon gereinigt und neu gestrichen ist, dauern die Arbeiten auf dem unteren Deck noch an. „Am 1. Dezember kommen die Rollgitter, anschließend wird auch dieser Bereich gereinigt und gestrichen. Bis Mitte Dezember ist aber auch das komplett fertig“, kündigte Kernig an. Dieser untere Bereich soll danach ausschließlich den etwa 30 Mitarbeitern der Sparkasse vorbehalten sein.

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