Fast perfekter Nachmittag für Werdohler Kinder

Sven Stutzenberger alias Sven Ben Hatschi jonglierte auf der Bühne mit brennenden Gegenständen, präsentierte aber auch einige Zaubertricks. - Fotos: Griese

Werdohl - Das war ein Spaß für die in den Ferien daheim gebliebenen kleinen Werdohler: Am Freitagnachmittag konnten sie auf dem Parkplatz am Rathaus ganz viele verschiedene Spielgeräte ausprobieren. Obendrein sorgte ein Jongleur und Zauberer für Unterhaltung.

Die Jugendpflege der Stadt Werdohl hatte das Feuerrote Spielmobil von Schubidu in die Stadt geholt. Kaum hatte das knallroten Fahrzeug seine Parkposition eingenommen, purzelten auch schon die ersten Spielgeräte heraus. Und im Laufe des Nachmittags wurden es immer mehr. Ob Tandem oder Laufrad, Hochrad, Go-Carts oder verschiedene Dreiräder – die Kinder konnten auf den unterschiedlichsten Gefährten ihre Runden drehen. Einige machten dabei die Erfahrung, dass man zum Lenken eines Fahrzeug nicht zwingend ein Steuerrad benötigt, manche Vehikel ließen sich auch durch Stangen oder ganz einfach durch Gewichtsverlagerung steuern.

Wer keins dieser ungewöhnlichen Fahrzeuge ergattert hatte, konnte sich die Zeit auch mit Pedalos oder Stelzen vertreiben. Für die sportlich weniger Ambitionierten oder ganz einfach für die Kleinen standen Schüsseln mit Seifenlaufe bereit, aus der die Kinder mit etwas Geschick riesige Seifenblasen formen konnten.

Das Feuerrote Spielmobil in Werdohl

Kleine Artisten konnten sich auf der Slackline wie Seiltänzer fühlen. Auch beim Jonglieren mit Tellern, Keulen oder Bällen kam so etwas wie Zirkusatmosphäre auf.

Inspirieren lassen konnten sich die kleinen Jongleure gleich nebenan von Sven Stutzenberger. Als Sven Ben Hatschi zeigte der Breckerfelder auf einer Bühne nämlich genau solche Kunststücke, bei denen er seine jungen Zuschauer auch gerne mit einbezog. Außerdem hatte er verschiedene Zaubertricks in seinem Repertoire.

Beispielsweise sorgte er mit etwas Zaubersalz dafür, dass in einem Buch mit zunächst weißen Seiten plötzlich farbige Bilder zu sehen waren. Große Augen in staunenden Kindergesichtern waren die Folge. Spektakulär war seine Feuershow, bei der er über ein brennendes Hüpfseil sprang, es um sich herumwirbelte und anschließend mit brennenden Fackeln jonglierte.

All das erlebten gut 100 Kinder und einige Eltern kostenlos. Perfekt hätte der Nachmittag werden können, wenn die Jugendpflege auch an einen Eis- oder zumindest Getränkestand gedacht hätte. So konnten in der schwülen Hitz all jene froh sein, die sich ein Getränk mitgebracht hatten.

Die Jugendpflege bietet in den Sommerferien übrigens noch zwei weitere Veranstaltungen an. Am Freitag, 5. August gibt es das Kindertheater „Kleiner Muck ganz groß“ und am Freitag, 19. August, kommt „Löwenzähnchens Kinderbauwagen“.

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