Werdohler gedenken der Holocaust-Opfer

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Barbara Schmidt (l.) verlas ein selbstgeschriebenes „Denkmal“.

Werdohl - Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus initiierte Barbara Schmidt am Mittwochnachmittag zum zweiten Mal eine Gedenkfeier am Werdohler Schützenplatz.

Diese galt vor allem den Werdohler Holocaust-Opfern des Zweiten Weltkrieges. „Ich habe deshalb ein 'Denkmal' geschrieben, das an die Opfer erinnern soll“, sagte Schmidt. Dieses „Denkmal“ setzte Rüdiger Drallmeyer in Text und Ton um und leitete mit dem Lied die Gedenkfeier ein. Zu dieser waren rund 20 Teilnehmer, unter ihnen auch Bürgermeisterin Silvia Voßloh, erschienen.

Im Anschluss an das erste Lied verlas Barbara Schmidt einige Opfernamen und berichtete über die vergangenen Geschehnisse. Zudem wurde zu einer Schweigeminute aufgerufen. Zuletzt zündeten die Teilnehmer Kerzen an – Barbara Schmidt legte noch eine Rose hinzu. „Für die Opfer“, erklärte sie die Geste.

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