Commerzbank schließt ihre Werdohler Filiale

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Die Werdohler Commerzbank-Filiale an der Neustadtstraße schließt Anfang September.

Werdohl - „Wir prüfen regelmäßig die Wirtschaftlichkeit nah beieinander liegender Filialen“, begründet Pressesprecherin Birgit Müller den Entschluss, den die heimische Commerzbank am gestrigen Morgen mit einer Pressemitteilung bekannt gab.

Die Werdohler Filiale des Kreditinstitutes wird zum 6. September geschlossen und in die Neuenrader Filiale – Am Stadtgarten 7 – integriert. „Damit werden Services und Leistungen am größeren Standort Neuenrade gebündelt, der zuvor umfangreich modernisiert wird“, heißt es in der Pressemitteilung. Kunden hätten dann mehr als doppelt so viele Ansprechpartner und besseren Service, heißt es weiter.

Pressesprecherin Müller räumt offen ein: „Die Entscheidung über die Zusammenlegung der Filiale Werdohl mit der Filiale Neuenrade hat ökonomische Gründe.“ Über den künftigen Filialstandort informiere das Institut die Kunden derzeit schriftlich, Hinweise zu kurzzeitigen Einschränkungen gebe es in der Filiale.

Das Gebäude, in welchem sich die Werdohler Filiale noch befindet, ist Eigentum der Commerzbank. „Über die weitere Verwendung ist bisher noch nicht entschieden worden“, sagt die Pressesprecherin.

Die Werdohler Filial-Leiterin Barbara Klostermann ergänzt: „Alle drei Mitarbeiter, die derzeit noch in Werdohl tätig sind, werden mit nach Neuenrade umziehen.“ Der Umzug finde am 5. September statt – einen Tag vor der Neueröffnung der dann erweiterten und umgebauten Filiale in der Nachbarstadt. An diesem Tag seien die Bankmitarbeiter dann lediglich telefonisch für Kunden zu erreichen.

„Die Integration hat die Commerzbank Neuenrade insgesamt gestärkt“, betont Tim Rettig, künftiger Filialdirektor. Sein fünfköpfiges Team werde zudem von Experten aus den Bereichen Wertpapier, Bausparen, Finanzierung und Vorsorge unterstützt. Hinzu kämen zwei Spezialisten für die „besonderen Bedürfnisse von vermögenden Kunden und Geschäftskunden“.

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