Kleine Pannen auf der Baustelle am Evangelischen Gemeindehaus

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Die Vorbereitungen für das Gießen einer neuen Bodenplatte auf der Baustelle am Evangelischen Gemeindehaus sind in vollem Gange.

Werdohl - Seit rund drei Wochen wird an dem Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde an der Freiheitstraße gebaut. In den entstehenden Anbau soll das Gemeindebüro aus Ütterlingsen ziehen.

Auf der Baustelle kam es zu einigen kleineren Zwischenfällen, berichtete Baukirchmeister Gerd Petersmann. Auf Grund der starken Regenfälle vor zwei Wochen kam es zu einer Verzögerung der Bauarbeiten von eineinhalb Wochen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Baggerarbeiten schon zum Großteil abgeschlossen. Dabei wurde der Gehweg vor dem Gemeindehaus beschädigt.

An einigen Stellen hatten die Bauarbeiter mit matschigem Boden zu kämpfen. Auf Grund der schweren Maschinen sackte der Boden dort immer wieder ab. Bei den Baggerarbeiten stießen die Bauarbeiter zudem auf Fels. Daraufhin rief Petersmann einen Geologen, der die entsprechenden Stellen begutachtete. Bei Besprechungen mit dem Statiker einigte man sich auf eine freitragende Bodenplatte.

Baustelle hat keinen festen Zeitplan

Gerd Petersmann zeigt sich zuversichtlich.

„Die Verzögerungen waren für uns nicht allzu schlimm, da es für die Baustelle keinen festen Zeitplan gibt. Das Gemeindebüro wird wahrscheinlich gegen Ende Oktober in den Anbauziehen“, sagte Petersmann. Es bestünde auch in Ütterlingsen keinerlei Druck auszuziehen. Zusätzliche Kosten seien durch die Verzögerung auch nicht entstanden. In den kommenden Tagen bereiten die Bauarbeiter den Grund für die Bodenplatte vor. „Wenn der Boden einmal gegossen ist geht alles ganz schnell“, sagt Petersmann. Die Mauern würden in Trockenbauweise gemacht.

Bis spätestens 2019 sollen auch die Tafelausgabe, das Begegnungscafé, der Trauerkreis und die EC-Jugendarbeit in das erweiterte Gebäude einziehen. Bis jetzt sind diese Gruppen im ehemaligen Kindergarten untergebracht, welcher abgerissen werden soll. Um Platz für alle zu schaffen soll daher auch die Einliegerwohnung im Untergeschoss des Gemeindehauses genutzt werden. - ask

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