Stadtbücherei bekommt neues Ausleihprogramm

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Bücherei-Mitarbeiterin Petra Polo bereitet sich auf den kommenden Montag vor. Dann soll das neue Ausleihprogramm WinBiap an den Start gehen.

Werdohl -  Eine schnellere Datenübertragung und ein optisch ansprechender Auftritt – das erhoffen sich die Mitarbeiter der Stadtbücherei von dem neuen Ausleihprogramm. Am Montag soll das System an den Start gehen.

WinBiap, so heißt das neue System, über das zukünftig die Ausleihe der Bücherei abgewickelt werden soll. Der Wechsel sei dringend nötig gewesen, sagt Petra Polo, Mitarbeiterin der Bücherei. Beim alten Anbieter habe es einen Besitzerwechsel gegeben. Seither sei das Programm nicht mehr gepflegt, keine Aktualisierungen eingeführt worden. Vor etwa zwei Jahren sei die Entscheidung gefallen, auf ein neues Programm umzusteigen.

Gemeinsam mit der Datenverarbeitungszentrale, die die Werdohler und andere Büchereien technisch unterstützt, habe die Suche nach einem passenden System begonnen. Schließlich sei die Wahl auf WinBiap gefallen. Während der derzeitigen Übertragung alter Daten in das neue System bleibt die Bücherei geschlossen. Anfang der Woche erhielten die Mitarbeiter Schulungen. „Im Moment ist es noch ungewohnt“, sagt Polo. Von Mitarbeitern anderer Büchereien, die das Programm bereits nutzen, habe sie erfahren, dass eine Eingewöhnung sehr schnell gehe. Positive Resonanz bekamen die Werdohler von anderen Büchereien auch bezüglich der Datenübertragung beim Ausleihen. Diese geschehe nun schneller.

Der Büchereinutzer bekomme davon nicht viel mit. Für ihn ändere sich jedoch beim Zugriff von daheim über Opac einiges. Dort könne der Nutzer zukünftig mehr Einstellungen vornehmen. Bislang sei es zum Beispiel nicht möglich gewesen, seine E-Mailadresse zu ändern. Dadurch seien Antworten auf Vormerkungen manchmal nicht angekommen. Mit dem neuen System soll damit Schluss sein. Zudem komme das neue Programm schöner daher. „Es ist optisch mehr auf der Höhe der Zeit“, erklärt Polo. Am Montag geht das Programm an den Start. Bis dahin haben die Mitarbeiter noch einiges zu tun.

Von Jana Peuckert

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