Stadtfest in Werdohl gut besucht

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Wer in Werdohl ein Fest organisiert, der muss als Erstes an Schlotis Bimmelbahn denken. Fehlt die, ist – jedenfalls für alle Mädchen und Jungen – die Feier einfach nicht gelungen.

Werdohl - Die Wolken hingen tief am Samstagmittag über der Werdohler Innenstadt. Entsprechend dünn besucht war das Stadtfest. Aber kaum eine Stunde später war die Sonne da – und mit ihr kamen die Besucher.

Zwischen Brüninghaus- und Colsman-Platz flanierten Werdohler und zahlreiche Gäste aus den umliegenden Städten. Eine Frau war ganz überrascht: „Was ist denn hier los?“, fragte sie einen Passanten. Der klärte sie über das Stadtfest auf. Und in der Tat: Es war viel los.

Dicht gedrängt standen die Besucher am Nachmittag vor der Bühne. Schüler der Musikschule und der Albert-Einstein-Gesamtschule sangen und musizierten dort. Mädchen aus dem Jugendzentrum und von den Dancing Kids des DJK tanzten. Und später spielten der Dreesmann und Band.

Zwischen den beiden Plätzen präsentierten sich etliche Vereine und Gruppen – vom Bürgerstammtisch bis hin zur Moschee. Für Spiel und Spaß war ebenso gesorgt, wie für Speis und Trank. Und auch die Werdohler Eiscafés hatten reichlich zu tun. Der sprichwörtliche Lorenz meinte es einfach gut mit den Verantwortlichen des Stadtfestes. Überall waren zufriedene Gesichter zu sehen.

Vergessen schienen die Diskussionen im Vorfeld über den scheinbar unglücklichen Stadtfest-Termin. Angesichts des langen Wochenendes nach dem Feiertag und durch das zeitgleich stattfindende Schützenfest in Altena sahen Skeptiker im Vorfeld dieses Mal eine verwaiste Innenstadt voraus. Doch weit gefehlt. Vielmehr waren Gespräche zu hören darüber, dass die Werdohler sich freuen auf den Umbau des Brüninghaus-Platzes und auf die künftige Lenne-Spange, eine Öffnung zum Fluss hin. „Nächstes Jahr wird das Stadtfest noch schöner“, zeigten manche sich bereits jetzt schon überzeugt.

Besucherstrom lässt zwischendurch nach

Am späteren Nachmittag riss der Besucherstrom zunächst wieder ab. Zum Partyabend aber kamen die Werdohler wieder in die Innenstadt. Die Schützen des Werdohler Schützenvereins waren sogar in Uniformen angetreten. Ihre Frauen trugen derweil prachtvolle Hofstaat-Kleider.

Ein DJ spielte am frühen Abend Schlager und Ballermann-Hits. Dann trat die Band auf, deren Sängerin zu Beginn des Konzerts noch im Stau auf der Autobahn steckte. Sie brachten Cover-Hits zu Gehör und deckten dabei von Pop über Country bis Rock ein breites Spektrum ab. Nach dem Gig des Musik-Trios übernahm der Discjockey wieder und die Stimmung war prächtig. Es wurde noch bis in den späten Abend hinein gefeiert.

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