„Werdohl schwimmt“ wird fortgesetzt

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Die Organisatoren des Programms „Werdohl schwimmt“ waren im vergangenen Jahr ein wenig enttäuscht über die Zahl der teilnehmenden Kinder. Deshalb wollen sie jetzt noch mehr Werbung machen.

Werdohl - „Werdohl schwimmt“ – ein klares Motto für ein klares Ziel. Die Werdohler Schwimmvereine wollen auch im kommenden Jahr wieder mit Schulen und Kindergärten gemeinsam an einem Strang ziehen. Sie alle sind sich einig: „In Werdohl können viel zu wenige Kinder schwimmen.“ Am Donnerstag trafen sie sich im Rathaus, um gemeinsam das bereits bestehende Konzept zu optimieren.

Im vergangenen Jahr wurden von den beiden Vereinen insgesamt 14 kostenlose Termine zur Wassergewöhnung angeboten. 98 Kinder nahmen daran teil, 74 Stunden waren die Betreuer dafür im Einsatz. „Eigentlich sind wir schon ein wenig enttäuscht, dass es nicht mehr Kinder sind“, sagte Andreas Conrad von der DLRG. Jedes Kind, das zur Grundschule angemeldet wurde, bekam ein Anmeldeformular mit. „Es haben sich auch viel mehr angemeldet, als später gekommen sind“, erklärte Conrad. Warum das so war, konnten die Anwesenden an diesem Abend nicht ergründen.

Um künftig noch mehr Kinder zu erreichen, soll noch mehr Werbung gemacht werden. Zudem sollen Migrationsvertreter mit ins Boot geholt werden.

Richtig gut laufe hingegen der Sommerferienschwimmkurs im Freibad, denn der sei bereits jetzt wieder ausgebucht. „Wichtig ist aber, dass Kinder auch nach den Kursen weiter trainieren. Das Schwimmen muss sicher werden“, appellierte Susanne Gruder vom SV08 an die Anwesenden.

Nur weil ein Kind das Seepferdchenabzeichen habe, bedeute das noch lange nicht, dass es auch ausreichend schwimmen kann. - lm

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