Edeka bekommt leuchtenden Würfel aufs Dach

Mit einem 40-Tonnen-Autokran wurde der Würfel auf das Dach gehoben. - Foto: Käfer

Werdohl -  Wie ein Tüpfelchen auf dem „i“ ziert seit Samstag ein Werbewürfel das Dach des Edeka-Marktes. Ein 40-Tonnen-Autokran hob die Stahlkonstruktion am frühen Morgen hinauf. Der Verkehr auf der Kreuzung wurde dabei nur geringfügig beeinträchtigt.

„Jetzt ist unsere Fassadenwerbung komplett“, erklärte Marktleiter Heiko Tank. Zur Eröffnung des Centers im September vergangenen Jahres habe es leider nicht geklappt. Zunächst hatten Statiker abzuklären, wo auf dem Flachdach die rund zwei Tonnen schwere Konstruktion stehen durfte. Letztlich fiel die Wahl auf den massiven Fahrstuhlschacht.

Der nun montierte Würfel wurde für seinen Standort in Werdohl passgenau angefertigt. Licht- und Werbetechnik Neickenpartner aus Oberhausen baute den Werbeträger aus Stahl, der rund zwei Meter hoch und dabei 1,6 Meter breit und tief ist. Das blaue „E“ auf gelbem Grund ist auf ein Spanntuch gedruckt. „Dahinter befindet sich eine unempfindliche LED-Beleuchtung“, schilderte Ralf Fischersworring, Projektleiter bei Neickenpartner. Sie soll sich zukünftig gemeinsam mit der weiteren Außenbeleuchtung der Immobilie an der Inselstraße einschalten. Heiko Tank geriet sogleich ins Schwärmen: „Abends und im Winter ist das bestimmt ein Highlight, wenn man den Nordheller Weg herunterfährt.“

Zur Aufstellung des Würfels sperrten die Monteure am Samstag die Linksabbiegerspur des Nordheller Wegs. Seinen kompakten Autokran postierte Sebastian Dunkel aus Herscheid direkt vor dem Center-Eingang. Zunächst hob er damit den Würfel aus dem Lastwagen auf die Straße. Dort wurde dieser aufgerichtet. Gregor Frankowski von F&F-Werbetechnik und seine Mitarbeiter entfernten Transporthölzer. Dann ging es ganz schnell: In Windeseile hob der Kran den Zwei-Tonnen-Würfel in die Höhe. „Anspruchsvoll ist hier nicht das Gewicht, sondern der Standort direkt an der Kreuzung“, meinte Kranführer Sebastian Dunkel: „Manche Autofahrer beobachten mehr die Kranarbeiten als den Verkehr um sich herum. Da versuchen wir, möglichst schnell von der Straße zu kommen.“

Nach vierzig Minuten konnte der Verkehr wieder ungehindert fließen. Für die Monteure galt es dann lediglich, auf dem Dach die Schrauben anzuziehen und die Stromkabel zu verbinden.

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