Werdohl ist bunt: Wartehäuschen werden bemalt

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Konzentriert gingen die Jugendlichen zu Werke.

Werdohl - Gestartet ist jetzt die Kuba-Aktion zur Verschönerung Werdohler Bus-Wartehäuschen. Zum Auftakt wurde das Häuschen am Beginn der Serpentinen an der Neuenrader Straße von Mädchen aus dem Malkreis von Annette Kögel bemalt.

Die heimischen Maler-Betriebe Huth, Janßen und Maus übernehmen bei den zunächst fünf geplanten Bus-Häuschen die hell- und dunkelgraue Grundierung. Bürgermeisterin Silvia Voßloh dankte ihnen, da ohne ihre Unterstützung eine derartige Maßnahme nicht finanzierbar sei.

„Nach Werdohl“ ist der Titel des Motivs, welches nun aufgetragen wurde. An den anderen Standorten soll das Gemälde letztlich ganz ähnlich aussehen, verriet die künstlerische Leiterin Kögel. Das Werk der Malkreis-Mitglieder zeigt eine wandernde Gruppe Menschen, die zunächst grau sind. Je näher sie aber an die Stadt zwischen Lenne und Verse kommen, umso bunter werden sie. Verbunden sind sie durch ein Band im Schachbrettmuster. Das Bild greift den Slogan „Werdohl ist bunt“ auf künstlerischer Ebene auf.

Weitere Bus-Häuschen mit diesen frischen Gemälden entstehen in Kürze an der Einmündung Plettenberger Straße / An der Vorthbrücke (2 Häuschen), an der Deitenbecke und am Ütterlingser Freibad. Die Kuba-Jugendlichen brauchen pro Häuschen drei Stunden, um eine einladende Atmosphäre für die Bus-fahrenden Sauerländer zu schaffen.

Möglich ist die Aktion nicht zuletzt Dank einer Spende der Firma Vossloh. Weitere Spendengelder, so betont Kögel, seien aber willkommen. Dann könnten letztlich möglicherweise auch mehr als fünf Wartehäuschen verschönert werden.

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