Wenige Freiwillige helfen auf Friedhof Eveking

Manfred Buchta (rechts) und sein Bruder Norbert befreiten die Gehwege von Moos und Unkraut. - Foto: Peuckert

Werdohl -  Auf dem katholischen Friedhof in Eveking lag am Wochenende Enttäuschung in der Luft. Nur wenige Freiwillige waren dem Aufruf für eine Reinigungsaktion gefolgt. „Kritisiert wird von allen Seiten immer schnell. Aber wenn dann Hilfe benötigt wird, ist es schwierig“, brachte es Manfred Buchta auf den Punkt.

Und so erschienen am Samstag neben Manfred Buchta lediglich dessen Bruder Norbert sowie Christian Jelinski und Johann Gaida zum Arbeitseinsatz. Josefa Gaida kümmerte sich um die Verpflegung der Männer. Die befreiten Gehwege und Pflasterflächen von Moos, beschnitten Sträucher und reinigten das Gerätehaus, damit es gestrichen werden kann.

Die Kirchengemeinde müsste für die Pflege des Friedhofs aufkommen, erklärte Buchta. „Es gibt keine Zuteilungen vom Bistum.“ Da die Bestattungszahlen stark rückläufig seien reduzierten sich die Einnahmen jedes Jahr. Zudem wirke sich der demografische Wandel negativ aus. Es gebe immer weniger Mitglieder in der Kirchengemeinde und es stehe immer weniger Geld zur Verfügung. Das mache sich auch bei der Pflege des Friedhofs bemerkbar.

Einen Teil der Arbeiten übernehme ein Gärtner. „Aus Kostengründen kann aber nicht alles abgegeben werden.“ Deshalb müssten Freiwillige den Friedhof in gutem Zustand halten.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare