Aus familiären Gründen Schluss am 31. März 2017

Vossloh-Vorstandschef Schabert verlängert auslaufenden Vertrag nicht

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Werdohl - Dr. h.c. Hans M. Schabert, seit 1. April 2014 Vorstandsvorsitzender der Vossloh AG, wird nach Ablauf seiner Amtszeit am 31. März 2017 aus familiären Gründen für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung stehen. Dies teilte er dem Aufsichtsrat am Mittwochabend mit, wie der Konzert am Donnerstagmorgen mitteilte.

"Der Aufsichtsrat nahm die Entscheidung mit großem Bedauern zur Kenntnis. Die Verträge der beiden übrigen Vorstandsmitglieder Oliver Schuster und Volker Schenk werden plangemäß nach Ablauf der bisherigen Laufzeiten am 28. Februar 2017 bzw. 30. April 2017 um weitere drei Jahre verlängert", heißt es weiter.

Während Volker Schenk (links) und Oliver Schuster (rechts) ihre Verträge um jeweils drei Jahre verlängern, scheidet Dr. h.c. Hans M. Schabert (Mitte) aus.

Schabert habe bei Vossloh seit Frühjahr 2014 eine Restrukturierung und umfassende Neupositionierung des Unternehmens eingeleitet und umgesetzt. 

"Nach Abschluss dieser Transformation wird Vossloh als fokussierter Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Bahninfrastruktur in ausgewählten internationalen Märkten überdurchschnittliches und profitables Wachstum erzielen. Vossloh wird am 17. März 2016 den Jahresabschluss 2015 veröffentlichen", schreibt das Unternehmen. 

Vossloh ist weltweit in den Märkten für Bahntechnik tätig. Kerngeschäft ist die Bahninfrastruktur. Darüber hinaus ist der Konzern im Bereich Schienenfahrzeuge und Elektrobusse tätig. 

Seit dem 1. Januar 2015 sind die Konzernaktivitäten in den vier Geschäftsbereichen Core Components, Customized Modules, Lifecycle Solutions und Transportation gegliedert. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Vossloh mit mehr als 4900 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. - eB

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