Rudolf Völker leitete 18 Jahre lang den TuS Jahn Werdohl

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Rudolf Völker leitete 18 Jahre lang die Geschicke des TuS Jahn Werdohl. Seine Stellvertreterin Bärbel Steffen und Hauptgeschäftsführer Matthias Wershoven verabschiedeten ihn mit Blumen und Wein.

Werdohl - Dr. Richard Müller-Schlotmann ist neuer Vorsitzender des TuS Jahn Werdohl. Nach 18 Jahren im Amt verabschiedete sich der 75-jährige Rudolf Völker aus dieser Position. An die knapp 40 Anwesenden der Jahreshauptversammlung im Haus Werdohl richtete er die Worte: „Ich danke Euch allen, denn es war eine schöne Zeit.“

Die weiteren zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder wurden jeweils einstimmig in ihrem Amt bestätigt: Bärbel Steffen bleibt 2. Vorsitzende, Matthias Wershoven Hauptgeschäftsführer, Alexander Putz Hauptkassierer, Susanne Guder Frauenwartin und Uwe Krähahn stellvertretender Hauptkassierer. Die Position des stellvertretenden Hauptgeschäftsführers blieb ein weiteres Mal vakant.

Das Schiedsgericht setzt sich künftig unverändert zusammen aus Marianne Hinsching, Hans Otto Belecke, Udo Klüter, Dieter Putze und Wilhelm Wilms. Gabor Klung wurde als Hauptjugendwart bestätigt.

Der neue Vereinsvorsitzende ist 59 Jahre alt, verheiratet und arbeitet in einer Jugendhilfeeinrichtung, sagte er im Rahmen der einstündigen Jahreshauptversammlung bei seiner Vorstellung.

Völker hielt zuvor seinen letzten Jahresbericht. Er betonte die Wichtigkeit von Sport im Verein: „Es geht um Bewegungsfreude und persönliche Entwicklung, um Gesundheit, Integration und vieles mehr.“

Der Verein habe in den zurückliegenden zwölf Monaten 21 Mitglieder verloren. 1693 Menschen gehören somit noch zum TuS Jahn Werdohl. Völker fügte aber hinzu: „Diese Entwicklung ist sehr bedenklich, da wir hauptsächlich im Kinder- und Jugendbereich Verluste haben.“

Die Versammlung beschloss darüber hinaus noch, dass die Mitgliedsbeiträge und auch der Beitragsverteilerschlüssel, der regelt, welche Abteilung wie viel Prozent der Einnahmen vom Hauptverein überwiesen bekommt, unverändert bleiben.

Die einzelnen Abteilungen berichteten auch von ihrer Arbeit: Die Badminton-Spieler klagen über einen Frauen-Mangel in ihren Reihen, die kleinste Abteilung – Doce Pares Eskrima – erfreut sich hingegen regelmäßiger Neuzugänge, die Fußballer freut es, einzige Mannschaft im Kreis Lüdenscheid zu sein, die die Klasse halten konnte, bei der Judo-Abteilung sorgt ein massiver Mitgliederschwund für zusammenschmelzende Trainingszeiten, die aktiven Leichtathleten haben nun Trikots mit Namensaufdruck, bei den Radsportlern gab es gute Teilnehmerzahlen, gute Ergebnisse und gutes Wetter zu vermelden, bei den Schwimmern holte Jeanine Möglich einen Vereinsrekord, in der Ski-Abteilung herrscht ein guter Zusammenhalt und Schneemangel, bei den Turnern schließlich gibt es ein erweitertes, breites Angebot, welches auch Fitness, Tanz und Prellball umfasst.

Der stellvertretende Hauptkassierer Uwe Krähahn hielt für den erkrankten Hauptkassierer Alexander Putz den Kassenbericht. Er musste ein kleines Minus vermelden.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt: Ein Vierteljahrhundert in den Reihen des TuS Jahn Werdohl sind: Heike Comiotto, Gudrun Gogol, Gunhild Grabs, Juliane Herhold, Victoria Luise Huber, Bianca Melbert, Ines Pichlbauer, Marlies Pichlbauer, Svenja Pichlbauer, Angelika Rahmer, Janice Rauer, Jennifer Rauer, Sarah Reddig, Stefanie Schiller, Caroline Seidel, Diana Witte, Andrea Wolf, Peter Bender, Florian Böhmelt, Gerhard Dietrich, Michael Grabs, Michael Hardt, Christian Hoffmann, Friedrich Wilhelm Huber, Andreas Koch, Udo Müller, Alexander Putz, Roderich David Schneider, Burkhard Schuster, Dirk Selle und Frank Wiedemann.

Seit vier Jahrzehnten zahlen ihre Beiträge: Jutta Galla, Margit Katerlöh, Sabine Schröder, Petra Steffen, Angel Jesus Bercedo, Michael Berger, Andreas Holthaus, Dirk Middendorf, Stefan Ohrmann sowie Horst Ratay.

Nach einem halben Jahrhundert Zugehörigkeit zum TuS Jahn Werdohl erhielten die Ehrenmitgliedschaft: Hans Peter Guder, Werner Hamberg, Detlef Heinz, Karl Friedrich Hoppmann und Wilhelm Wilms.

Von Michael Koll

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