Viel Applaus für "Gerempel im Tempel“

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Die Kinder erklären den Erwachsenen im Singspiel, weshalb es Jesus missfällt, dass im Gotteshaus mit Waren gehandelt wird.

Werdohl -  Was für ein Theater! Geschrei und mächtig viel Gedrängel gab es beim Pfingstgottesdienst in der Kreuzkirche. Die Kinder aus dem Kirchlichen Unterricht für Drittklässler (KU 3) präsentierten ihr Singspiel „Gerempel im Tempel“.

Zahlreiche Gemeindemitglieder, darunter natürlich viele Eltern, Großeltern und Geschwister der jungen Akteure, hatten in der Kreuzkirche Platz genommen, um das Stück zu erleben. Zunächst stand jedoch eine Taufe an. Pfarrer Dirk Grzegorek freute sich, die kleine Charlotte in die Gemeinde aufnehmen zu dürfen. Dann übernahm die verkleidete Kinderschar.

Grundlage für das Stück ist die in der Bibel beschriebene Vertreibung der Markthändler aus dem Tempel in Jerusalem. Erweitert um die Rollen der Kinder, denn sie erklären den Erwachsenen im Stück, weshalb es Jesus missfällt, dass im Gotteshaus um Waren gefeilscht wird. „Was soll das bloß, da schmeißt einer die Tische um“, riefen die Händler erschrocken. „Das ist der Mann aus Nazareth“, antworteten die Kinder sogleich singend. Der Tempel sei ein Haus Gottes, er solle kein Kaufhaus sein. Mit ihrem eindrücklichen Gesang zogen die Kinder ihr Publikum sofort in ihren Bann. Sie ernteten viel Applaus.

Unter Leitung von Kantorin Marion Jeßegus hatten die Jungen und Mädchen aus Kreuz- und Friedenskirche in den vergangenen Monaten ihr Singspiel eingeübt. Am Sonntag nun nahm Marion Jeßegus am Klavier Platz, um die jungen Sänger zu begleiten. Darüber hinaus unterstützten Sebastian Hoffmann und Julia Schubert mit Geige und Querflöte.

Mit der Aufführung haben die Schüler die erste Hälfte ihres kirchlichen Unterrichts bis zur Konfirmation geschafft. Für das kommende Wochenende ist noch eine gemeinsame Abschlussfahrt geplant. Die KU 3-Kinder fahren zum Schumannshof nach Iserlohn-Barendorf.

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