Versetaler treffen letzte Vorbereitungen für das Fest

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Die Vertreter des geschäftsführenden Vorstands und der Züge trafen sich am Dienstagabend im Schützenheim in Altenmühle, um die letzten Einzelheiten für das 58. Versetaler Schützenfest vom 12. bis 14. Juni zu besprechen.

Werdohl - Die Vorbereitungen für das 58. Versetaler Schützenfest vom 12. Bis 14. Juni sind abgeschlossen, die Festfolge steht.

Letzte Einzelheiten des Programms sowie die Einteilung der Arbeitseinsätze der Züge wurden am Dienstagabend während der traditionellen Gala-Sitzung des geschäftsführenden und erweiterten Vorstands im Schützenheim Altenmühle besprochen. Wesentliche Änderungen im Ablauf gibt es nicht – sieht man einmal davon ab, dass die Vögel für den Jung- und Schützenkönig diesmal an einer mobilen Vogelstange erlegt werden müssen.

Eröffnet wird das Fest am Freitag, 12. Juni, um 15 Uhr mit einem seit Anfang der 70er-Jahre üblichen Seniorennachmittag. Das Programm dort sieht gleich zu Beginn den Auftritt einer Kinder-Tanzgruppe aus Garbeck vor. Im weiteren Verlauf wird der Werdohler Shanty-Chor die Gäste mit seinen Liedern erfreuen. Der Festkommers mit seinen üblichen Höhepunkten folgt ab 20 Uhr. Beendet wird er mit dem vom Musikzug des Versetaler Schützenvereins und dem Tambourkorps „Einigkeit“ zelebrierten Zapfenstreich.

Der Samstag steht dann ganz im Zeichen des Königsschießens. Schon ab 12 Uhr ermittelt die Jugend ihren neuen oder die neue Regentin. Nach einem ökumenischen Gottesdienst an der Vogelstange wird ab 16 Uhr die Frage beantwortet, wer die Regentschaft von Michael Grünhagen übernimmt.

Nachfolge-Probleme – das ist seit längerem bekannt – gibt es nicht. Aber auch bei der letzten erweiterten Vorstandssitzung im Mai wollte Geschäftsführer Jürgen Wehlus weder die Anzahl der Bewerber noch Namen nennen. Daran hatte sich auch am Abend der Gala-Sitzung nichts geändert. Sicher ist: Der neuen Majestät wird ab 20 Uhr der Königsball mit dem Duo „On Air“ gewidmet.

Die Königsentscheidungen werden in diesem Jahr an einer mobilen Vogelstange fallen. Der Grund: Die eigene Anlage am Rande des Schützenplatzes wäre von der Kreispolizeibehörde nicht abgenommen worden, weil sie zum Teil erhebliche Mängel aufweist. Sanierungen am Vogelkasten und an einem Teil der Hebeanlage sind fällig. Schützenoberst Frank Herber: „Wir probieren diese Lösung jetzt aus und entscheiden danach, ob wir wieder unsere eigene oder die mobile Vogelstange nutzen wollen.“ Auf Kreisebene werde die mobile Anlage bereits genutzt. Angeboten werde vom Verleih übrigens auch ein Rundum-Paket, in dem auch die Königsvögel enthalten seien. „Nur den König selbst müssten wir dann noch stellen“, schmunzelte der Oberst.

Das Schützenfest klingt aus mit einem Frühschoppen am 14. Juni im Festzelt aus. Dann heißt es in musikalischer Hinsicht auch: „Let’s dance“. Was den Festplatz angeht, so sind die Zeiten einer Kirmes zwar vorbei, aber der Vorstand bemüht sich zumindest um etwas Unterhaltung. Die Rede ist von einer Schießbude, einem Süßigkeitenstand und von einer Kombi-Bude mit Pfeil- und Dosenwerfen. Ob diese Vorstellung umsetzbar ist, wird dieses Wochenende entschieden. Drei Tage später dann wird das Festzelt angeliefert und aufgebaut. Danach greifen nach und nach die Dienstpläne für die Arbeitseinsätze.

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