Versetaler sollen noch einmal abstimmen

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Der Vorstand des Versetaler Schützenvereins im Sommer vergangenen Jahres: Vorsitzender Frank Herber (vorne 2.v. l.), Geschäftsführer Jürgen Wehlus (rechts hinter Herber) und zweiter Vorsitzender Bastian Häring (6.v.r.) wollen nach Annahme der Satzungsänderung weitermachen.

WERDOHL - Für den Versetaler Schützenverein, der im Augenblick ohne funktionsfähigen Vorstand dasteht, zeichnet sich eine Lösung ab. Während der letzten Vorstandssitzung vor der Jahreshauptversammlung kommenden Samstag haben sich alle Verantwortlichen auf eine gemeinsame Linie geeinigt: Die strittige Abstimmung zur Satzungsänderung wird wiederholt.

Das erklärte Geschäftsführer Jürgen Wehlus. Nach der nur knapp verlorenen Abstimmmung über die Satzungsänderung, die eine Auflösung der Züge und eine Neuordnung der Vorstandsposten bestimmt, waren Vorsitzender Frank Herber und sein Vize Bastian Häring auf der Stelle zurückgetreten. Wehlus selbst kündigte damals an, kommenden Samstag nicht mehr zur Wahl zu stehen. Diese Haltung haben die drei Männer geändert. Die Abstimmung zur Satzungsänderung soll am Samstag wiederholt werden. Wenn mehr als drei Viertel der Mitglieder dafür stimmen, stellen sich diese drei Schützen wieder zur Wahl. Der Antrag hatte vor knapp zwei Wochen nur 70 Prozent der Stimmen bekommen.

Die Hoffnung auf eine Mehrheit nährt sich dadurch, dass der Antrag auf Satzungsänderung jetzt vom gesamten erweiterten Vorstand gestellt und damit auf eine breitere Basis gestellt wurde. Das ist auch ein Wunsch des zurückgetretenen Vorsitzenden Herber, der sich nach der Ablehnung mit seinem Veränderungsprojekt allein im Regen hat stehen sehen. Wenn der Antrag am Samstag 75 Prozent Zustimmung findet, wollen Frank Herber und Bastian Häring sich wieder zur Wahl stellen. Auch Wehlus will sich wiederwählen lassen. Zudem habe Michael Woelm erklärt, Samstag erneut als zweiter Geschäftsführer anzutreten.

Aktuell habe sich von den Mitgliedern in den Zügen niemand bereit erklärt, im Falle einer Ablehnung des Antrags wichtige Vorstandsposten zu übernehmen. Wehlus: „Da zeigt sich doch, dass die Satzungsänderung alternativlos ist.“

Über den Streitpunkt „Aufgabe oder Weiterführung des Schießheims Bärenstein“ soll erst während der Herbstversammlung diskutiert werden. Dann könne der Vorstand belastbare Zahlen zur Finanzierung vorlegen.

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