Sieben Posten bei Versetaler Schützen unbesetzt

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Im Oktober hatte der Vorstand um den am Freitag zurückgetretenen Frank Herber (r.) die neue Struktur des Versetaler Schützenvereins vorgestellt.

Werdohl -   Wie geht es weiter mit dem Versetaler Schützenverein? Diese Frage muss in den kommenden zwei Wochen bis zur regulären Jahreshauptversammlung diskutiert werden. Der Frust sitzt tief nach der Abstimmungsniederlage über die Satzungsänderung und die Auflösung der Züge sowie dem Rücktritt der beiden Vorsitzenden.

Der am Freitag zurückgetrene Vorsitzende Frank Herber will im Augenblick nicht öffentlich darüber sprechen. Er hatte sich am Freitag erklärt, nach dem Rücktritt fühlt er sich nicht mehr zuständig. Geschäftsführer Wehlus, der seine eigene Wiederwahl bei der Jahreshauptversammlung am 23. Januar ausgeschlossen hat, steht momentan für den Verein als dessen hochrangigster Vertreter. Er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Ich hoffe, dass der Personenkreis, der für die Abstimmungsniederlage am Freitag verantwortlich ist, nun auch genügend Rückgrat hat und auf der Jahreshauptversammlung die Verantwortung übernimmt und sich für die offenen Positionen zur Wahl stellt.“ Am übernächsten Samstag stehen eine Menge Posten zur Wahl: Der erste Vorsitzende für drei Jahre, der zweite Vorsitzende für zwei Jahre, der erste Geschäftsführer für drei Jahre, der zweite Geschäftsführer für zwei Jahre, der zweite Kassierer für drei Jahre, der zweite Schießmeister für drei Jahre und der erste Heimwart für drei Jahre. Aus dem geschäftsführenden Vorstand ist nur noch Kassierer Michael Grünhagen im Amt.

Ein Vertreter der Tageszeitung war bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag ausdrücklich nicht erwünscht, man wollte in Ruhe und ohne Öffentlichkeit beraten.

Nach Wehlus Worten hatte Herber im Anschluss an die Abstimmung erklärt, dass er bei Amtsantritt vor einem Jahr die jetzt abgelehnte Strukurveränderung an seine Person geknüpft habe: Mit ihm ginge es nur so oder eben gar nicht. Er reagiere also lediglich konsequent. Der zweite Vorsitzende Häring hatte sich Ferber angeschlossen. Die ganze Arbeit sei „für die Katz“ gewesen, auch er mache nicht mehr weiter.

Wehlus berichtete, die Versammlung sei regelrecht geschockt auseinandergegangen.

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