WBG verlangt eine Gebäude-Expertise

Die WBG möchte genau wissen, wie hoch der Sanierungsbedarf am Gesamtschulgebäude ist. - Foto: Archiv

Werdohl - Der Rat wird sich in seiner Sitzung am Montag (17 Uhr) mit einem Antrag der Werdohler Bürgergemeinschaft (WBG) auseinandersetzen müssen, der weitreichende Folgen für die Entwicklung der örtlichen Schullandschaft haben könnte.

Die WBG fordert in ihrem Antrag ein unabhängiges Baugutachten über den Zustand der Gebäude des Schulzentrums Riesei, insbesondere der Gesamtschule. Außerdem sollten die zum Erhalt des Gebäudes erforderlichen Investitionen ermittelt werden, fordert die Ratsfraktion der WBG.

Hintergrund des Antrages ist, dass der Arbeitskreis Schule gerade ein Konzept erarbeitet, mit dem die Schullandschaft und die Schulstandorte in Werdohl zukunftsorientiert und dem demographischen Wandel angepasst gestaltet werden sollen. „Da es sich hierbei um eine Entscheidung von erheblicher Tragweite handelt, muss sicher gestellt werden, dass diese – auch langfristig – unter finanziellen Gesichtspunkten vernünftig und verantwortbar ist“, begründen die WBG-Fraktionsvorsitzenden Volker Oßenberg und Thorsten Hänel. Mit anderen Worten: Die WBG möchte eine Entscheidung darüber, wie die rund 40 Jahre alten Gebäude am Riesei in Zukunft genutzt werden, nicht treffen, ohne vorher zu wissen, wieviel Geld die Stadt hineinstecken muss. Aus ihrer Sicht hat das Gebäude der Gesamtschule erheblichen Reparatur- und Sanierungsbedarf. Die WBG befürchtet, dass den erheblichen Mitteln, die in den vergangenen Jahren in die Immobilie geflossen sind, noch weitere folgen müssen, um eine schulische Nutzung des Gebäudes dauerhaft gewährleisten zu können. Eine eingehende Begutachtung sei deshalb unerlässlich.

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