Alle 143 Wohnungen gehen nach Luxemburg

LEG verkauft Werdohler Bestand

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Die Düsseldorfer LEG hat ihre 143 Wohnungen in Werdohl verkauft, dazu gehören auch diese architektonisch interessanten Gebäude In der Becke.

Werdohl - Die börsennotierte Düsseldorfer Immobiliengesellschaft LEG hat ihren kompletten Wohnungsbestand in Werdohl an eine Luxemburger Investorengruppe verkauft

Die 143 Wohneinheiten unter anderem Im Siepen, an der Osemundstraße und In der Becke gehen an einen nicht näher genannten Käufer. Den Mietern wurde lediglich mitgeteilt, dass die neuen Eigentümer „mehrere zusammengehörende internationale Investoren mit Sitz in Luxemburg“ würden. 

Vermutungen, dass es sich dabei um die ebenfalls in Luxemburg ansässige Grand City Properties handelt, wurden von einer Unternehmenssprecherin der GCP dementiert. Die Grand City besitzt in Werdohl bereits etwa 840 Wohnungen.

Zwei Großvermieter in Werdohl

Nach dem Rückzug der LEG gibt es in Werdohl nur noch zwei Großvermieter: Die Wohnungsgesellschaft Werdohl (Woge) und die GCP. Kathrin Jansing, Unternehmenssprecherin der LEG, antwortete schriftlich: „Wenn die Übertragung der Wohneinheiten an den neuen Eigentümer stattgefunden hat (voraussichtlich zum 1. Januar 2017), besitzt die LEG keinen Wohnungsbestand mehr in Werdohl.“ 

Und weiter heißt es: „Für unsere Noch-Mieter gibt es aber auch nach dem Eigentümerwechsel keinen Grund zur Sorge, denn für sie ergeben sich keine Änderungen. Der neue Käufer übernimmt alle bestehenden Verpflichtungen gegenüber den Mietern. Die abgeschlossenen Mietverträge behalten unverändert ihre Gültigkeit.“ Das ist auch gesetzlich so geregelt. 

Auch Altenaer Wohnungsbestand verkauft

Auch in Altena hat sich die LEG von ihrem Bestand getrennt, dort gehen 92 Wohnungen an die unbekannten Luxemburger Investoren. Die Frage nach dem Grund des Verkaufs wird von LEG-Sprecherin Kathrin Jansing stereotyp beantwortet: „Wir achten stets darauf, unser Portfolio bestmöglich weiterzuentwickeln und das Gleichgewicht unserer Bestände in Wachstumsmärkten, stabilen Märkten mit attraktiven Renditen und Märkten mit hoher Rendite zu halten.“

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