Drei Verletzte

Schwerer Unfall: B236 bei Dresel vorübergehend gesperrt

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Auf der B236 bei Dresel hat sich am Freitagnachmittag ein schwerer Unfall ereignet.

Werdohl - [Update 17:00 Uhr] Auf der Bundesstraße 236 zwischen Werdohl und Altena hat sich am Freitagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Drei Personen wurden verletzt. Der Verkehr staute sich über anderthalb Stunden in beiden Fahrtrichtungen.

Gegen 13.35 Uhr waren in Höhe des Wassserkraftwerks Wilhelmstal ein blauer BMW des Typs M1 und ein silberfarbener Ford Focus zusammengestoßen. Die Feuerwehr musste ausrücken, weil befürchtet wurde, dass die Insassen des Fords in ihrem Fahrzeug eingeklemmt waren. Das bewahrheitete sich jedoch nicht.

Trotzdem musste die Feuerwehr den Rettungssanitätern, die mit drei Fahrzeugen zur Unfallstelle geeilt waren, bei der Versorgung der Verletzten helfen. Während der Fahrer des BMW, ein 35-jähriger Lüdenscheider, und der 61-jährige Werdohler am Steuer des Focus selbst aus den demolierten Fahrzeugen aussteigen konnten, wurde die 71-jährige Beifahrerin im Ford so schwer verletzt, dass sie nur unter großen Vorsichtsmaßnahmen befreit werden konnte.

Alle drei Unfallopfer wurden von den Rettungskräften noch am Ort des Geschehens medizinisch versorgt. Die beiden Ford-Insassen wurden dann anschließend zur stationären Behandlung in die Werdohler Stadtklinik eingeliefert, während der BMW-Fahrer in ein Lüdenscheider Krankenhaus gebracht wurde.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hat sich der Unfall ereignet, weil der 61-jährige Werdohler von einem Grundstück auf die B 236 in Richtung Werdohl einbiegen wollte, dabei aber den von links kommenden BMW übersehen hat. Dessen Fahrer habe noch versucht, einen Zusammenstoß zu vermeiden, indem er nach links ausgewichen sei, sagte ein Polizeisprecher. Er habe den Ford aber trotzdem mit voller Wucht an der Frontpartie erwischt und sei anschließend noch in die Leitplanke geprallt.

Die Polizei bezifferte den Sachschaden, der bei diesem Unfall entstanden ist, mit rund 35.000 Euro. Sowohl an dem älteren Ford, als auch an dem BMW sei Totalschaden entstanden.

Die Feuerwehr, die mit insgesamt 30 Einsatzkräften aus den Löschzügen Stadtmitte und Kleinhammer und der Löschgruppe Brüninghaus angerückt war, war mehr als eine Stunde im Einsatz, um die Fahrbahn im Bereich der Unfallstelle von Fahrzeugtrümmern und auslaufenden Betriebsstoffen zu säubern. Über gut anderthalb Stunden staute sich der Verkehr vor der Unfallstelle in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von mehreren hundert Metern. Ab 15.20 Uhr war die Straße wieder frei.

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