Alter Service- und Kassenbereich der Werdohler Sparkasse wird entkernt

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Jürgen Brill, Marktbereichsleiter der Werdohler Sparkasse, möchte, dass die Hauptstelle an der Freiheitstraße heller und kundenfreundlicher wird.

Werdohl - Auf einige Einschränkungen müssen sich die Kunden der Werdohler Sparkassen-Hauptstelle in den kommenden Monaten einstellen. Seit vergangener Woche werden die Räumlichkeiten an der Freiheit-straße komplett umgebaut (wir berichteten bereits).

Handwerker haben begonnen, den alten Service- und Kassenbereich komplett zu entkernen. Damit haben die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt, der bis Mitte September abgeschlossen sein soll, begonnen. „Für die Kunden ist der Platz etwas kleiner geworden und vieles wird improvisiert. Doch das lässt sich nicht vermeiden. Wenn Steine abgebrochen werden, dann kann es etwas lauter werden. Aber sonst laufen die Arbeiten ruhig ab“, sagt Jürgen Brill, Marktbereichsleiter der Werdohler Sparkasse. Die Kunden müssen sich derzeit durch einen mit Hinweisschildern „geschmückten“ provisorischen Haupteingang den Weg zum Service- und Kassenbereich bahnen. Auch der Tresorbereich ist während des Umbaus nur zeitweise nutzbar – montags und donnerstags von 15.30 bis 17 Uhr. Diese Einschränkung habe versicherungstechnische Gründe, erklärt der Sparkassenleiter.

Mitarbeiter der heimischen Bau- und Möbeltischlerei Holz-Hoffrecht zogen in den vergangenen Tagen eine hölzerne Staubschutzwand quer durch die Filiale. „Nun ist nur noch rund ein Drittel der Sparkasse nutzbar“, erklärt Thilo Pfeifer, dessen Firma das alte Mobiliar – vom den Kassenschaltern bis zu den Aktenschränken – entsorgt. Zudem wurde schon die Rampe zum Haupteingangsportal erneuert. „Im Großen und Ganzen funktioniert der Umbau. Unser Ziel ist es, unsere Räume heller und kundenfreundlicher zu gestalten. Das wurde auch Zeit. Hier war alles sehr in die Jahre gekommen und verwohnt. Zudem wird Wert auf Diskretion gelegt. Es sollen mehr Beraterbüros entstehen“, erklärt Jürgen Brill, der hofft, im Zeitraum Ende November bis Anfang Dezember mit den Bauarbeiten komplett fertig zu sein.

SB-Bereich in Kassenhalle eingerichtet

Von der Decke bis zum Fußboden werden die in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten der Sparkasse in den kommenden Monaten saniert.

Nächste Woche möchte die Firma Holz-Hoffrecht mit den Trockenbau-Arbeiten und dem Aufstellen der ersten neuen Möbel beginnen. Damit könnte dann mit dem zweite Bauabschnitt angefangen werden. Hierbei werden die Bauarbeiten in das verbliebene Drittel der Filiale verlagert, um die Bürofläche neu zu gestalten. Zudem sollen dann auch der SB-Bereich in der Kassenhalle neu eingerichtet werden und der Hintereingang ein neues Podest bekommen. „Die Geldautomaten werden dann jeden Abend bei Filialabschluss mit sogenannten MCA-Wänden vom restlichen Bereich abgetrennt“, sagt Jürgen Brill, der für fast alle Arbeiten auf heimische Unternehmen zurückgreift. Nur für die Sicherheitstechnik im Tresorbereich oder an den Geldautomaten müsse man auf auswärtige Firmen zurückgreifen. „Solche Spezialisten findet man vor Ort ja nicht“, so Jürgen Brill.

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