SV-Volontäre testen das Imbiss-Paradies

+
Eleni Leliopoulou ist Inhaberin der Imbissbude an der Goethestraße. Gryosteller und Metaxa-Schnitzel gehören zu den beliebtesten Gerichten im Imbiss-Paradies.

Werdohl - „Natürlich Gyros, ist doch logisch“ – so einfach ist die Antwort, wenn man Eleni Leliopoulou, Inhaberin des Imbiss-Paradieses an der Goethestraße, nach der Spezialität des Hauses fragt. Dem Kunden wird die Entscheidung dadurch allerdings nicht leichter gemacht. Wahlweise Souflaki, Bifteki oder Metaxa-Schnitzel mit Tzatziki, Pommes und Krautsalat klingen ebenfalls verlockend.

Seit 18 Jahren hat die Familie Leliopoulous den Imbissbetrieb am Lenneufer gepachtet und sich ein kleines Stück Griechenland in Werdohl aufgebaut. Neben zahlreichen Zeus- und Venus-Statuen sorgt vor allem das griechische TV-Programm für ein wenig Fernweh. Mit ihrem Standort an der Goethestraße sind die Betreiber sehr zufrieden. In ihrem vorherigen Imbiss in Neuenrade war das allerdings nicht so. „In diesen fünf Jahren hat es nicht so geklappt, aber jetzt läuft es rund. Ich bin zufrieden, und meine Gäste hoffentlich auch“, sagt gebürtige Griechin. „Wenn du alles gut machst, dann kommen die Leute gerne wieder.“ Künftig rechnet die Gastronomin mit dem Umbau der Lenne- und Stadtspange mit noch mehr Zulauf.

Satt wird der Kunde im Imbiss-Paradies auf jeden Fall: Eine „normale griechische Portion“, frisches Schnitzel mit Metaxasoße, mit Käse überbacken, dazu Pommes und Salat, füllt für 9 Euro jeden hungrigen Magen. Auf jeden Fall gehört ein großer Löffel des hausgemachten Tzatzikis zu einem guten Mittagessen an der Lenne dazu – ein Kaugummi sollte zum Nachtisch bereitliegen.

Privates Glück bedeutet viel Arbeit

Mit ihrem Imbiss hat sich die Familie Leliopoulous ihr kleines privates Glück geschaffen. „Mein Mann wollte immer selbstständig werden. Wir haben es dann einfach probiert“, sagt Eleni Leliopoulou, die gebürtig aus Alexandropolis stammt.

Doch ihr „Paradies“ bedeutet für die Imbisbetreiberin auch viel Arbeit. Ab 9.30 Uhr stehen sie und ihr Mann Elias jeden Tag – außer montags – hinter der Theke und bereitenFleisch, Soßen und Salate frisch zu. Unter anderem stecken sie täglich einen 15 bis 20 Kilogramm schweren Gyrosspieß. Beim Bedienen werden sie von 11 bis 22.30 Uhr von ihrem Sohn und ihrer Nichte unterstützt.

Lesen Sie aus unserer Pommes-Serie auch:

SV-Volontäre testen Grill Oreo

SV-Volontäre testen Ahorn Klause

SV-Volontäre testen Imbissbude Wurst-Wagner

 

Die Serie

Wer viel arbeitet und hart nachdenkt, hat mehr Hunger auf etwas Fettiges. Deshalb testen die beiden SV-Volontäre Nathalie Kirsch und Martin Meyer Imbissbuden in Werdohl und Neuenrade. In Form einer Serie berichten die beiden unter anderem über ihre geschmacklichen Erfahrungen und geben Hungrigen Tipps zu Pommes, Currywurst und Co. 

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare