Sturmschaden und Fehlalarm

Werdohl - Aufgrund eines Sturmschadens wurde die Werdohler Feuerwehr am Mittwochabend um 19.59 Uhr alarmiert. Mit mehreren Fahrzeugen und Blaulicht machten sich 15 Einsatzkräfte des Löschzugs Stadtmitte auf dem Weg zur Höllmecke.

Zwischen der B 236 und Neuenrade war ein Baum entwurzelt worden. Über beide Fahrspuren erstreckte sich der Naturriese. Während die Feuerwehrleute den umgestürzten Baum beschnitte und die Gefahr für den Straßenverkehr beseitigten, wurde ein Einsatzfahrzeug samt Besatzung abberufen. An der Mozartstraße sollte eine Tür geöffnet werden. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute hatte der Hausbesitzer sich allerdings schon selbst beholfen. „Das war ein Alarm in guter Absicht“, bemerkte dazu Stadtbrandinspektor Manfred Theile. Auf der Höllmecke hatten die verbliebenen Mitglieder des Löschzugs Stadtmitte indes ihren Einsatz nach gut einer Dreiviertelstunde beendet und zogen wieder ab.

Ein Fehlalarm im Seniorenheim Forsthaus rief die Werdohler Wehr am Donnerstagmorgen erneut auf den Plan. Gegen 8.45 Uhr ertönten die Sirenen in der Stadt, nachdem die Brandmeldeanlage der Einrichtung Alarm ausgelöst hatte. Schnell kam aber Entwarnung: Es brannte nicht. „Durch Bauarbeiten im Haus wurde Staub aufgewirbelt“, teilte Stadtbrandinspektor Manfred Theile mit. Die Brandmeldeanlage könne diesen nicht von Rauch oder Qualm unterscheiden; sie löse bei jeder Trübung der Luft Alarm aus. Im Seniorenheim werde jetzt nach einer Möglichkeit gesucht, die Bauarbeiten fortzusetzen, ohne die Brandmeldeanlage abschalten zu müssen, informierte der Stadtbrandinspektor, nachdem die Wehr wieder eingerückt war. - kol/cra

Rubriklistenbild: © dpa

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