„Strecke ist kein Klacks“

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Sechs Tischtennisspieler aus Werdohls Partnerstadt Stavenhagen gingen am Wochenende beim Franz-Schlotmann-Gedächtnisturnier auf die Jagd nach dem Ball. Bei allem sportlichen Ehrgeiz kam der Spaß dabei auch nicht zu kurz. Am Abend wurde noch gegrillt.

Werdohl - Ganz gemütlich seien sie unterwegs gewesen – und zwar über Landstraße. Am Freitagmorgen seien sie um 9.30 Uhr gestartet. Acht Stunden später kamen sie im Sauerland an – die sechs Tischtennisspieler aus Stavenhagen, die teilnehmen wollten am 29. Franz-Schlotmann-Gedächtnisturnier.

Und so feierten die sechs Männer von der Mecklenburger Seenplatte am Freitagabend gemeinsam mit den Ausrichtern vom DJK TuS Westfalia Werdohl, drei Sportlern aus Hamburg und fünf Ball-Jägern aus Kalkhorst (Nordwest-Mecklenburg). Bis 23.30 Uhr habe der Umtrunk im Versevörder Hof gedauert, berichteten die Stavenhagener am nächsten Morgen. Bei Spelsberg haben die Sportler auch übernachtet.

10.15 Uhr Samstagfrüh, Bürgermeisterin Silvia Voßloh dankte den Gästen aus Mecklenburg Vorpommern, dass sie die weite Reise auf sich genommen haben. „Die Strecke ist ja kein Klacks“, wusste sie. „Aber die Köstersberghalle hier kennen Sie ja wie Ihre Westentasche“, lobte das Stadtoberhaupt die Treue der Tischtennisspieler aus der Partnerstadt.

Insgesamt 34 Sportler gingen dann in Einzel- und Doppel-Wettbewerben an den Start – jeweils über drei Gewinnsätze. Schwächer eingestufte Spieler erhielten einen zuvor errechneten Vorsprung. Die Paarungen wurden ausgelost. Erst am Abend standen die Sieger fest.

Diese wurden dann noch beim gemeinsamen Grillen auf der Sterngolfanlage in Ütterlingsen gefeiert. Am gestrigen Sonntag machten die Gäste aus Stavenhagen, Hamburg und Kalkhorst sich dann auf den Rückweg. Klar ist: Man sieht sich wieder.

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