Flüchtlinge helfen sich Im Winkel selbst

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In das Haus Im Winkel 32 muss noch eine Menge Geld und Arbeit gesteckt werden, damit es menschenwürdig bewohnbar wird.

Werdohl - Bevor das vor Jahren stillgelegte Haus Im Winkel 32 als provisorische Flüchtlingsunterkunft hergerichtet werden kann, muss das Haus rundherum freigeschnitten werden. Das machen gerade die Flüchtlinge selbst.

Weil immer mehr Menschen auf der Flucht aus allen Teilen der Welt auch nach Werdohl zugewiesen werden, muss die Stadt für Übergangswohnheime sorgen. Die bestehenden Unterkünfte sind so gut wie voll, auch das erst vor kurzem eingerichtete Haus am Grasacker hat nicht mehr viel Kapazität. Ende des Monats wird der ehemalige Kindergarten Funkenburg umgebaut sein, in den nächsten Tagen werden die Arbeiten für das alte Haus Im Winkel 32 herausgehen.

Flüchtlinge und Asylbewerber sind im Rahmen von gemeinnütziger und zusätzlicher Arbeit mit den Aufräumarbeiten rund um das heruntergekommene Gebäude beschäftigt. Ein Bauhof-Mitarbeiter betätigt fachgerecht die Motorsäge, die Männer aus aller Herren Länder schleppen den Baumschnitt zum Container.

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