Stadtparkkonzert in praller Sonne

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Glücklich schätzten sich diejenigen Zuhörer beim Stadtparkkonzert, die sich zeitig einen Platz unter dem großen Sonnenschirm des Eiscafés gesichert hatten. Sie genossen Gesang und erfrischende Eisbecher zusammen.

Werdohl - Die Stadtparkkonzerte und das Wetter – mal ist es viel zu nass, mal fast zu sonnig. Musste das Konzert im Juli wegen Sturms noch abgesagt werden, schwitzten Sänger und Publikum am vergangenen Samstagnachmittag um die Wette.

Der Männerchor Werdohl und der Gemischte Chor, beide unter der Leitung von Astrid Höller-Hewitt, gaben sich dennoch die größte Mühe, ihren Zuhörern einen angenehmen Nachmittag in der Fußgängerzone zu bieten. Entlang des Zauns, unter dem großen Schirm des Eiscafés Bella Italia oder unter der Markise von Schuhmoden Brockhaus: Die Sitz- und Stehplätze im Schatten waren beim Publikum die beliebtesten. Die extra aufgestellten Stuhlreihen vor dem Halbrund der Sänger in der prallen Sonne blieben hingegen leer. Astrid Höller-Hewitt verstand dies nur zu gut: „Wir müssen ja schauen, dass heute keiner einen Sonnenstich bekommt.“ Trotz anfänglicher Bedenken zogen die Sänger ihr Programm mit 19 Stücken voll durch.

Der Männerchor eröffnete mit dem Westfälischen Sängergruß. Beide Chöre zusammen mit dem Publikum sangen am Ende des Konzerts „Kein schöner Land.“ Dazwischen wechselten beliebte Chorstücke wie „Weiße Madonna“ und „Wohl auf in Gottes schöne Welt“ sowie populäre Musicalsongs ab. Die Frauen und Männer des Gemischten Chores nahmen zunächst mit „Über sieben Brücken“, bevor der Männerchor anhob zu „Über den Wolken“. Zum Mitsingen eingeladen waren alle Zuhörer bei „Lili Marlen“, dem Stück über das Mädchen an der Laterne vor der Kaserne. Für heitere Momente sorgte auch Rüdiger Schmale, der durch das Konzert führte und so manchen Witz zum Besten gab.

Das nächste Stadtparkkonzert findet am 12. Septembermit dem Tambourcorps „Einigkeit“ statt. Beginn ist ebenfalls um 15.30 Uhr.

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