SPD-AG 60plus lässt Aktivitäten ruhen

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Wolfgang Becker, Dieter Kohl und Dieter Gierse (v. l.) setzen ihre Hoffnungen nun auf den SPD-Ortsverein.

Werdohl - „Wir machen die Arbeitsgemeinschaft 60plus nicht dicht, wir lassen sie ruhen“, erklärte Wolfgang Becker am Dienstagnachmittag im Haus Werdohl. Diese Worte des bisherigen Sprechers der SPD-Seniorengruppe sorgten für rege Diskussionen im Rahmen der Jahreshauptversammlung.

Eine Lösung für das Nachfolgeproblem konnten die Anwesenden dennoch nicht finden. Becker erklärte, dass alle bisherigen Vorstandsmitglieder älter als 70 Jahre seien. Es sei keiner darunter, der die Arbeit des Sprechers weiter übernehmen könne und wolle. Das betonte auch Vorstandsmitglieder Dieter Kohl, der Becker für sein Engagement und die gute Arbeit dankte: „Wolfgang hat die Arbeitsgemeinschaft nach vorne gebracht. Interessenten für seine Nachfolge sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Sprecheramt kein Sonntagsjob ist, den man nebenbei erledigen kann.“

Becker sieht nun der SPD-Ortsverein in der Pflicht. „Wir sind kein eigener Verein, sondern nur eine Arbeitsgemeinschaft, die aus dem Ortsverein resultiert. Deshalb ist nun der Ortsverein am Zug. Wir werden die Arbeit jetzt delegieren“, erklärte der scheidende Sprecher. Möglicherweise seien ja ehemalige SPD-Ratsmitglieder zur Mitarbeit im 60plus-Vorstand bereit. Vorstandsmitglied Dieter Gierse forderte alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft auf, Briefe, Fotos oder Postkarten an den Ortsverein zu senden. „Wir müssen bekunden, wie wichtig uns 60plus ist.“

Wolfgang Becker versprach, dass sich der Vorstand nun nicht komplett zurückziehen werde. „Wir werden weiter mit dem Ortsverein in Kontakt bleiben.“ Auch das Nikolauskegeln mit Kohl- und Mettwurstessen, das am 8. Dezember traditionell im Haus Werdohl stattfinden soll, werde der bisherige Vorstand noch organisieren. Für das kommende Jahr seien dann aber keine weiteren Veranstaltungen der AG 60plus geplant.

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