150 Sozialstunden und Geldstrafe

Strafe für Raser hat es in sich

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Das Überholmanöver auf der B 236 hätte Menschenleben kosten können.

Werdohl - 100 Stundenkilometer statt 70 und ein Überholmanöver, das auch Menschenleben hätte kosten können.

Am 5. November verursachte ein 21-jähriger Autofahrer, der auf der B 236 von Werdohl nach Altena unterwegs war, einen schweren Verkehrsunfall. Er geriet in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Dessen Fahrer hatte großes Glück, dass er „nur“ Prellungen erlitt und das Krankenhaus relativ schnell wieder verlassen konnte.

Im Amtsgericht Altena war der angeklagte gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr“ relativ schnell vom Tisch: Das Verfahren vor dem Jugendrichter wurde zwar eingestellt, doch die Auflagen hatten es in sich: 150 Sozialstunden muss der Angeklagte absolvieren, bevor das Verfahren endgültig eingestellt wird. Dazu kommt eine Geldstrafe in Höhe von 250 Euro, deren eher moderate Höhe sich an den wirtschaftlichen Verhältnissen des Rasers orientierte.

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