Sommerfest des Versetaler Obst- und Gartenbauvereins

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Beim Sommerfest des Versetaler Obst- und Gartenbauvereins durften die Gäste das Gewicht einer Süßkartoffel schätzen.

Werdohl - Wenn der Versetaler Obst- und Gartenbauverein sein Sommerfest rund um das Schützenheim Altenmühle feiert, dann kommen nicht nur die eigenen Mitglieder, sondern es schauen auch die Aktiven der befreundeten Vereine vorbei.

So sind die Wanderer der SGV-Abteilung Versetal am Samstagnachmittag zu einem fünf Kilometer langen Rundweg aufgebrochen und haben sich, bevor sie wieder auf das Festgelände einkehrten, unter anderem die idyllisch gelegene Waldkapelle Distelnblech angesehen. Vom 1. Vorsitzenden Gerd Bölling war zu erfahren, dass er seinen Verein für die kommenden vier Jahre gut aufgestellt sehe: „Wir haben kurzfristig keine Sorgen“.

Auch die Schützen haben zum Gelingen des Tages beigetragen. Nicht nur, dass der amtierende Regent Arif Sabanci noch bis 16.55 Uhr die Wertung des Dartspiels anführte; auch am Grill halfen die Schützen aus und sorgten dafür, dass die Gäste ausreichend mit Grillwürstchen und Steaks versorgt wurden. Darüber hinaus hatten die Organisatoren für eine reichliche Auswahl an Salat und Kuchen gesorgt.

Während Michael Grünhagen von den Versetaler Schützen die Grillzange bediente, blieb auch noch Zeit, um auf einen Termin am Sonntag, 23. August, hinzuweisen. An diesem Tag wird ab 9 Uhr zum ersten Mal die Veranstaltung „Das Versetal frühstückt“ stattfinden. „Da die Teilnahme ausdrücklich nicht an den Schützenverein gebunden ist, sind uns alle Gäste willkommen“, so Grünhagen. Wer Interesse hat, kann sich noch bis zum 10. August bei Michael Grünhagen unter der Rufnummer 01 71/5 31 45 92 anmelden.

Neben dem Geschicklichkeitstest am Dart hatten sich die Obst- und Gartenbaufreunde auch noch ein Schätzspiel ausgedacht: Das Gewicht einer Süßkartoffel galt es möglichst genau zu treffen. Gewichte zwischen 200 und 600 Gramm waren am Nachmittag auf dem Teilnahmezettel eingetragen worden.

Die 1. Vorsitzende des Vereins, Hannelore Klein, freute sich darüber, dass mehr als 100 Besucher der Einladung zum Sommerfest gefolgt waren. „Die Geselligkeit steht bei uns absolut im Vordergrund“, so Klein. Denn obwohl der Obst- und Gartenbau noch im Namen verankert ist, sei dies keinesfalls Pflicht.

Zwar gebe es die Jahreshauptversammlung und jeweils zwei Fachvorträge und Vereinsfahrten pro Jahr, aber keinen „aktiven Gartenbetrieb“. Im Jahr 1934 sei der Verein ursprünglich mit dem Zweck gegründet worden, dass die Mitglieder gemeinsam Torf oder Pflanzensamen einkaufen: „Damals gab es ja noch keine Baumärkte“. - Von Jari Wieschmann

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