„Singen ist gesund“

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Thorsten Potthoff (links) zeichnete zahlreiche Chormitglieder für langjähriges Singen aus.

Werdohl - Mit unveränderter Mannschaft, aber mit einem um ein Drittel angehobenen Beitrag geht der Männerchor Werdohl 1847/91 ins kommende Jahr. Und sie wollen auch auf die Flüchtlinge zugehen. Das waren die zentralen Ergebnisse der etwa zweieinhalbstündigen Jahreshauptversammlung am Samstagnachmittag im Restaurant Vier Jahreszeiten.

Zu Beginn der Veranstaltung erinnerte der später wiedergewählte 1. Vorsitzende Wolfgang Schultz an das Apfelfest auf dem Dösseln – für ihn der Höhepunkt des vergangenen Sängerjahres. Dann verlas Schultz den Jahresbericht der nicht anwesenden Chorleiterin Astrid Höller-Hewitt. Sie beschrieb darin eine „gute Zusammenarbeit“ mit den 27 aktiven Sängern des Chores. Zudem lobte sie dessen Spontaneität, denn als bei einem Konzert in Dahlerbrück kurzfristig ein Chor ausfiel, haben die Werdohler zusammen mit zwei anderen Sänger-Ensembles kurzfristig einen Projektchor gegründet und sprangen ein. Bei seinem Jahresbericht erinnerte Schriftführer Ulrich Schulte auch an den Jahresausflug der Männer zum Schiffshebewerk Henrichenburg.

Schultes Stellvertreter Heinz Gaßmann führt Buch über die Teilnahmen an den Proben. 75,9 Prozent der Sänger sind dabei im Schnitt zugegegen. 2014 waren es sogar noch gut 80 Prozent. Und bei der Jahreshauptversammlung mit 23 Sängern am Samstag stolze 85 Prozent.

Diese hörten dann den Bericht von Kassierer Ulrich Häfner. Er berichtete von einem größeren Minus bei den Finanzen. Folglich erhöhten die Sänger einstimmig den Jahresbeitrag.

Häfner und der 1. Vorsitzende fehlten übrigens bei den Vorjahresproben lediglich zwei Mal, Walter Nixdorf und Walter Scheel drei Mal, Bernd Kölsche musse nur ein einziges Mal passen. Alle wurden durch Gaßmann als sogenannte Weiße Raben geehrt.

Thorsten Potthoff, der 1. Vorsitzende des Sängerkreises Lüdenscheid, fuhr mit den Ehrungen fort: Er zeichnete Hermann Gierse, Heinz Rachuy und Hans Revello für 25 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Chorverband aus. Bernd Kölsche kommt auf 50 Jahre. Walter Scheel ist 60 Jahre dabei. Und Reinhard Schulte bringt es sogar auf 65 Jahre.

„Die Flüchtlinge sind eine große Chance für uns, neue Sänger zu finden“, appellierte Potthoff an die Werdohler Chormitglieder. Eines davon – Pfarrer im Ruhestand Rüdiger Schmale – griff den Ball auf und bot an, den Kontakt zur Flüchtlingshilfe herzustellen. Es gab kaum Gegenrede.

Im Rahmen der Versammlung wurde ein Werbeflyer unter dem Motto „Singen ist gesund“ präsentiert. Wiedergewählt wurden auch Schriftführer Schulte, Kassierer Häfner, Notenwart Bernd Kölsche sowie die Beisitzer Hubert Beckmann, Winfried Kuschmiersz sowie Siegfried Schulte – alle wie der 1. Vorsitzende ohne Gegenstimme.

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