Show „The Celtic Beats of Ireland“ versetzt Zuschauer in Staunen

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Die rasanten Choreographien der Tänzer begeisterten das Publikum – am Ende der Show gab es stehende Ovationen für die Tänzer und die Musiker der „The Celtic Beats of Ireland“.

Werdohl - Das Klackern der Stahlsohlen, das Schlagen der Bodhran und die Melodie der Fiddle – dies alles sind Dinge, die man unweigerlich mit Irland verbindet. Die Tänzer und Musiker der Show „The Celtic Beats of Ireland“ hatten diesen Teil der grünen Insel am Samstag mit nach Werdohl in den Festsaal am Riesei gebracht.

„Das ist ja Wahnsinn“, dessen war sich eine Zuschauerin schon in der Pause sicher. Schließlich wussten die Tänzer ihr Publikum mit rasanten Choreographien und erstaunlicher Körperbeherrschung zu beeindrucken. Die Gruppe um Cheftänzer Andrew Vickers zeigte, welchen Zauber das rhythmische Klackern der stahlbeschlagenen Sohlen, in Verbindung mit artistischen Sprüngen, auf den Betrachter entwickeln kann. 

Auch die genauestens einstudierte Synchronität der Künstler ließ den Zuschauer so manches Mal begeistert zurück. Die Show versteifte sich dabei keinesfalls nur auf Tanz. Die Musiker boten mit ihren Vorträgen eine gelungene Abwechslung, die nichtsdestotrotz perfekt mit dem „Irish Dance“ harmonierte. 

Ganz egal ob Meaghan La Grandeur mit Fiddle und Gesang, Ben Sturney mit der Bodhran oder Jonathan Carr mit Dudelsack und Saxophon, die Live-Musik hatte das Publikum schnell in ihren Bann gezogen. Die rhythmischen, irischen Folkmelodien wie „The Wild Rover“ boten sich dafür an, die Zuschauer stampften und klatschten begeistert mit, immer angetrieben durch die Ausrufe der Musiker. 

Die Nähe zur Bühne sorgte darüber hinaus für eine ganz besondere Atmosphäre, nur wenige Meter von der ersten Reihe entfernt steppten die Tänzer über das Parkett. Einer der Höhepunkte der Vorstellung war dabei das „Duell“ zwischen Andrew Wickers und Trommler Ben Sturney. 

Zu immer rasanter werdenden Schlägen auf das Fell der Bodhran hämmerte Wickers die Fußspitzen auf den Boden, so flink, dass man seine Füße kaum erahnen konnte. Auf die schwungvollen Auftritte folgten ruhigere Stücke auf der Geige oder dem Dudelsack, sodass Tempowechsel in jedem Fall gegeben waren. 

Das Publikum zeigte sich indes begeistert. Als die Pause angekündigt wurde, war stellenweise ein Raunen des Bedauerns zu hören und nach dem Ende der Show wurden die Tänzer und Musiker mit stehenden Ovationen gebührend verabschiedet. Schließlich hatten sie es geschafft, die Besucher aus dem Festsaal in Werdohl für zwei Stunden auf die grüne Insel im Atlantik zu entführen.

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