25 Jahre Haus Versetal

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Sie feierten das Jubiläum im Haus Versetal (von links): Franz-Josef Schmidt (Verwaltungsleiter), Charlotte Schmidt (Verwaltungsfachangestellte), Susanne Thöne (Pflegedienstleitung), Manuela Valbert (stellvertretende Hauswirtschaftsleitung) und Ulrich Valbert (Einrichtungsleiter).

Werdohl - Als Ulrich Valbert und Franz-Josef Schmidt am 1. April 1991 das Seniorenzentrum Haus Versetal gründeten, hatten sie sich vorgenommen, den Bewohnern ein letztes Zuhause zu geben. Sie sollten sich wohl fühlen. Das haben die Männer auch geschafft. Noch heute, 25 Jahre später, seien sie sehr zufrieden. Sie hätten das Projekt so umgesetzt, wie sie es sich vorgestellt hatten.

Rund 50 geladene Gäste kamen am Freitagvormittag in das Haus Versetal am Pungelscheider Weg, um mit den Gründern und Mitarbeitern das Jubiläum zu feiern. Neben einem kleinen Film über die Entstehung des Seniorenzentrums warteten auf die Gäste noch ein Büfett und ein paar Begrüßungs- und Dankesworte der beiden Leiter. Am Nachmittag feierten sie dann mit den Bewohnern. „Dann gibt es Bowle“, sagte Einrichtungsleiter Ulrich Valbert. Die sei immer besonders beliebt.

59 Bewohner hat das Haus Versetal derzeit. Gestartet sind sie 1991 mit 23. Die Idee dazu hatte Valbert, als seine Mutter pflegebedürftig wurde. Somit kannte er das Leben im Heim und entschied sich, selbst ein Seniorenheim zu eröffnen. Der gelernte Masseur traf kurze Zeit später auf Franz-Josef Schmidt, der sich heute um die Verwaltung kümmert. Valbert, gebürtiger Lüdenscheider, hatte sich zunächst in seiner Heimatstadt ein Objekt angeschaut. Das habe aber nicht gepasst. Schließlich las er in der Zeitung vom Verkauf der damaligen Villa Colsman in Werdohl. Nachdem sich Valbert und Schmidt mit dem Verkäufer einig waren, habe es aber noch einmal anderthalb Jahre gedauert, bis das neue Seniorenzentrum bezugsfertig war. Damals wie heute wollten sie ihren Bewohnern das Gefühl geben, dass sie nicht in einem Seniorenheim, sondern eher in einem Hotel sind – und das solle auch so bleiben, sagte Valbert.

Die 70 und 64 Jahre alten Männer wollen es in Zukunft aber langsam angehen lassen. Konkrete Pläne haben vorerst sie nicht. Schließlich müsse man die neuen Pflegegesetze und Vorschriften abwarten und dann sehen, wie man weiter vorgehe.

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