Schauerte-Umbau soll im März fertig sein

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Aktuell werden die alten Fliesen im Schauraum des Autohauses entfernt. Ab der kommenden Woche werden diese durch modernere Exemplare ersetzt und der Umbau im Innenbereich fortgesetzt.

Werdohl - Es geht voran am Kettling: „Die Außenfassade ist soweit nun komplett fertig. Bis auf einige Fensterelemente, die innerhalb der nächsten zwei Wochen eintreffen sollen, sind die Arbeiten im Außenbereich abgeschlossen“, sagte Andreas Sicken, Geschäftsführer bei Schauerte und Skoda-Markenverantwortlicher auf Anfrage unserer Redaktion.

Zudem beginne ab der kommenden Woche der Umbau im Innenbereich der Verkaufshalle, die dadurch – buchstäblich – in ein neues Licht gestellt wird. „Der Einbau neuer Elektronik, des Netzwerkes, sowie der neuen Lichtanlage werden dann vorbereitet.“ Derzeit wird der alte Fliesenboden herausgehackt und anschließend durch neue, im Design moderne Bodenelemente ersetzt. Diese stehen bereits zum Einbau in der Halle am Kettling bereit.

Skoda-Zentrum für das gesamte Lennetal

Der Umbau des Standortes zu einem reinen Skoda-Verkaufszentrum läuft bereits seit dem 15. Oktober. Rund 300 000 Euro kostet der Umbau der Halle, die danach alle von Volkswagen gestellten Anforderungen – zu denen zählt mittlerweile die Trennung der Verkaufsräume der Marken Volkswagen, Seat, Skoda und Audi – gerecht werden soll.

Eine Wahl, die Vorgaben zu umgehen, blieb den Autoverkäufern im Lennetal nicht, denn „die Konzernvorgaben zwingen uns dazu“, sagte Inhaber Dieter Schauerte zuletzt Ende Mai des vergangenen Jahres zum Umbau. „Die Marke Skoda wurde umstrukturiert und so musste auch das Verkaufsgebäude eine neue Außengestalt bekommen“, erklärte Sicken.

Trotz der großen Investitionssumme sei er aber positiv gestimmt, denn seit dem Beginn des Verkaufes der Marke Skoda im Lennetal im Juli 1992 habe sich das Image der Automarke sehr positiv entwickelt: „Skoda ist mittlerweile eine attraktive, frische Marke geworden“, ist Sicken für die Zukunft zuversichtlich. Hierbei passe der Standort Werdohl sehr gut zum Image der Automarke. „Es wird sich für die Stadt nicht negativ auswirken.“

Das Ende der Baumaßnahme soll Anfang bis Mitte März erreicht sein, so dass dann zeitnah die Wiedereröffnung stattfinden soll. „Wir sind sehr optimistisch, dass die Zeitvorgabe eingehalten wird, denn die Arbeiten gehen schnell voran“, sagt Sickens.

Bis dahin bittet der Geschäftsführer die Kunden des Autohauses noch um Verständnis. „Der Verkaufs- und Servicebetrieb läuft separat von der Baumaßnahme natürlich weiter. Allerdings gibt es kleine, baustellenbedingte Einschränkungen“, sagt Sicken. Die betrifft unter anderem die Parkplatzsituation vor dem Autohaus, da zur Zeit kein Modell im Innenbereich stehen kann.

Service auch weiterhin für Fahrzeuge von VW

Und auch die Besitzer von VW, Audi und Seat kann Sicken vorab beruhigen: „Auch nach der Umwandlung in ein Skoda-Zentrum wird es auch definitiv weiter bei uns das Serviceangebot für alle Volkswagen geben“, verspricht Andreas Sicken. Dies gelte für Privat-Pkw wie auch für Nutzfahrzeuge der Volkswagen Gruppe.

Auch Neufahrzeugkunden müssen zukünftig nicht extra in die Nachbarstadt reisen: „Es wird auch niemand von uns fortgeschickt, der sich nicht für einen Skoda, sondern für ein Auto der anderen VW-Marken interessiert.“

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