Lennebrücke wird repariert

Baustellen-Ampeln legen Verkehr in Werdohl lahm

Mit der Beseitigung der Verkehrsinseln an der Ampelkreuzung Lüdenscheider Straße/Versestraße haben die Arbeiten zur Sanierung der Rathausbrücke begonnen. Foto: Griese

Werdohl - Die Sanierungsarbeiten an der Rathausbrücke haben noch gar nicht richtig begonnen, die Nerven der Autofahrer werden aber bereits auf eine ernste Probe gestellt. Seit Anfang der Woche staut sich der Verkehr vor den Baustellenampeln zeitweise kilometerlang.

Der Landesbetrieb Straßen.NRW lässt in den nächsten zweieinhalb Monaten die fast 50 Jahre Lennebrücke am Werdohler Rathaus reparieren. An Brückenlagern, Widerlagern und dem Straßenbelag hat der Zahn der Zeit genagt. Bis jetzt wurde nur daran gearbeitet, die Verkehrsinseln im Bereich der Ampelkreuzung Lüdenscheider Straße/Versestraße zu beseitigen, um hier Platz für abbiegende Lkw zu schaffen. Später soll die komplette Ampelanlage erneuert werden. 

Bis es so weit ist, wird der Verkehr rund um die Baustelle mit insgesamt vier Baustellenampeln geregelt, zwei auf der Versestraße, zwei auf der Lüdenscheider Straße in Höhe des Rathauses. Vor allen Ampeln stehen die Verkehrsteilnehmer jeweils vier Minten vor Rotlicht, ehe sie dann für gut eine halbe Minute freie Fahrt haben. 

Weil aber gerade die Lkw nur langsam anfahren können und beim Einbiegen auf der Rathausbrücke weitere Zeit verloren geht, entstehen vor den Ampeln vor allem im Berufsverkehr lange Warteschlangen. Die Folge ist, dass Autofahrer beispielsweise aus dem Bereich Königsburg viel Geduld mitbringen wollen, wenn sie in den Verkehr auf einer der betroffenen Bundesstraßen (236/Plettenberger Straße oder 229/Versestraße) einfädeln wollen. Zeitweise reicht die Fahrzeugschlange bis zum Kettling. In Richtung Altena sorgt die ebenfalls sanierungsbedürftige und deshalb halbseitig gesperrte Lennebrücke in Ütterlingsen für Wartezeiten.

Der Landesbetrieb Straßen.NRW und die Stadt beobachten die Situation an der Rathausbrücke. „Bei einer Baustellenampel fließt der Verkehr nie ganz reibungslos, weil solche Anlagen nur im Festumlauf betrieben werden können“, warb Michael Overmeyer, Pressesprecher bei Straßen.NRW um Verständnis dafür, dass hier keine verkehrsabhängige Ampelschaltung realisiert werden kann. Wegen der halbseitigen Sperrungen während der Bauarbeiten können auch keine andere Taktung der Schaltphasen eingestellt werden. Overmeyer ist aber sicher: „Das wird sich einspielen, die Autofahrer suchen sich dann erfahrungsgemäß andere Wege.“

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