Viadukt Ütterlingsen: Bahn verspricht Sanierung ab 2019

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Das Eisenbahnviadukt in Ütterlingsen soll ab 2019 saniert werden.

Werdohl - Die vielseitigen gemeinsamen Bemühungen, Druck auf die Deutsche Bahn bezüglich der Sanierung des Viadukts in Ütterlingsen zu machen, scheinen Wirkung gehabt zu haben. Anfang Juli hatten Vertreter des Werdohler Heimat- und Geschichtsvereins darauf aufmerksam gemacht, dass ein weiteres Jahr verging, ohne dass die Bahn sich zum Stand der Dinge geäußert habe. Gleichzeitig wurden aber auch politische Kanäle angezapft.

Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Michael Scheffler hatte mit einem Schreiben an den Konzernbevollmächtigen der Deutschen Bahn die Sanierung des Eisenbahnviadukts angemahnt, jetzt bekam er eine Antwort. Scheffler hatte den Bevollmächtigten Werner Lübberink um die Prüfung des Zustands des beliebten Werdohler Denkmals gebeten sowie nach Aussagen über die Maßnahmen, die die Bahn zu treffen gedenke, gefragt.

Der Abgeordnete erläuterte nun gegenüber unserer Redaktion: „Die Bahn hat mir mitgeteilt, dass der bauliche Zustand des Eisenbahnviadukts in Werdohl regelmäßig von den Fachbeauftragten der DB Netz AG geprüft und beurteilt werde. Diese Beurteilungen werden auch genutzt, um die erforderlichen Maßnahmen hinsichtlich einer Instandhaltung oder Sanierung zu ergreifen.“ Auch bei der Bahn gebe es Bestrebungen, das Bauwerk zu erhalten. Die Sanierung, so Scheffler, werde unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben zur Verkehrssicherheit geplant, darüber hinaus würden aber auch die Vorgaben des Denkmalschutzes beziehungsweise der denkmalgerechten Sanierung berücksichtigt.

Das war im Großen und Ganzen auch schon so bekannt, wenn es auch in jüngster Zeit von Seiten der Bahn nicht wieder bestätigt wurde. Neu ist allerdings der Zeitpunkt, wann die Bahn mit der Sanierung beginnen will. Scheffler: „Nach aktueller Planung könnten die Arbeiten am Viadukt im Jahr 2019 beginnen. Bis zu diesem Zeitpunkt werden sowohl Vegetationsrückschnitt als auch die für den Erhalt des Bauwerks erforderlichen Instandhaltungsarbeiten ausgeführt.“ Außerdem werde die DB Netz AG in nächster Zeit Kontakt mit der Denkmalbehörde aufnehmen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Scheffler abschließend: „Ich bin jetzt zuversichtlich, dass dieses schöne Denkmal bald wieder in neuem Glanz erstrahlt!“

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