Rollstuhl-Rampe: Stadt bessert nach

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Otti Funke hat die Stadt mit ihrer Kritik dazu bewegen können, an der Rollstuhlrampe nachzubessern.

Werdohl - Senioren und Gehbehinderte, die die Lennepromenade nutzen wollen, können sich auf eine Nachbesserung an der Rollstuhlrampe an der Goethestraße freuen, die erst kürzlich gebaut worden ist.

Die Stadt hat eingeräumt, dass dem ausführenden Bauunternehmen beim Einbau der Rampensteine ein Fehler unterlaufen sei.

„Die Steine sind falsch eingebaut worden, dadurch ist ein zu hoher Auftritt entstanden“, erklärte Martin Hempel von der Tiefbau-Abteilung der Stadtverwaltung. Er hatte sich die Bauausführung vor Ort noch einmal angeschaut, nachdem die Anwohnerin Otti Funke beklagt hatte, die Rampe mit ihrem Rollstuhl nicht gefahrlos befahren zu können (wir berichteten).

Am vergangenen Montag erhielt die 70-Jährige dann zunächst Besuch von Bürgermeisterin Silvia Voßloh, die das Problem mit der gehbehinderten Senioren erörtern wollte. Wenig später erhielt Funke dann die Nachricht aus dem Rathaus, dass nachgebessert werden soll.

Einbauanleitung falsch interpretiert

Das Problem sei, dass das Bauunternehmen die Einbauanleitung des Herstellers bei der Verlegung der Rampensteine falsch interpretiert habe, erklärte Martin Hempel. Daraus resultiere die zu starke Neigung der Rampensteine.

Bevor dies nun im Zuge weiterer Arbeiten an der Lennepromenade in der ersten November-Hälfte geändert werde, solle noch einmal ein Ortstermin stattfinden, bei dem auch Anwohnerin Otti Funke angehört werden solle.

„Wir hatten uns für diese Maßnahme Barrierefreiheit auf die Fahnen geschrieben, dann soll die Rampe natürlich auch barrierefrei sein“, sagte Hempel.

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