Ausschuss-Mitglieder einig

Freude über Erhalt des Stadions auf dem Riesei

Der Naturrasenplatz Riesei soll wieder so gepflegt werden, dass er bespielbar ist. In die Laufbahnen soll investiert werden.

Werdohl - Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses haben am Montag den Vorschlag der Verwaltung, den Naturrasenplatz Riesei zu erhalten sowie die Sporthalle Eveking und die Jahnturnhalle zu schließen, zur Kenntnis genommen.

Eine Diskussion über Möglichkeiten, die Halle in Eveking irgendwie zu retten, wird im Ausschus für Umwelt und Stadtentwicklung (Dienstag, 17 Uhr, Rathaus) erwartet. Ein endgültiger Beschluss werde in der Ratssitzung am 21. November getroffen.

Ausschussvorsitzender Wilhelm Jansen (SPD) stellte als erfreulich dar, dass Naturrasenplatz und Laufbahnanlage auf dem Riesei erhalten bleiben sollen. Dem schloss sich der Ausschuss an.

Eine Diskussion gab es über die von der Verwaltung geplante Aufgabe der Jahnturnhalle. Christel Kringe, die Leiterin der katholischen Grundschule, hatte von dem Vorschlag in der vergangenen Woche aus der Zeitung erfahren. Sie habe spontan eine Lehrerkonferenz einberufen, dessen Ergebnis sie dem Ausschuss zur Kenntnis gab.

Wenn die Grundschulkinder den etwas weiteren Weg zur benachbarten Köstersberghalle unternehmen müssten, könnten in Zukunft keine Einzelstunden Sport mehr angeboten werden. Nur noch Doppelstunden würden sich lohnen. Damit wäre die katholische Grundschule die einzige Schule in Werdohl, die ihren Sportunterricht einschränken müsste.

Fachbereichsleiter Grabs hatte vorgerechnet, dass die Entfernung zwischen Grundschule und Jahnturnhalle 110 Meter betrage. Bis zur Köstersberghalle seien es 300 Meter, also 190 Meter mehr. Das sei auch trotz der Steigung zumutbar.

Christel Kringe sagte, dass der zeitliche Aufwand zum Erreichen der Köstersberghalle vor allem für die Erst- und Zweitklässler zu groß sei. Vom Verlassen des Klassenraums bis zum Erreichen der Halle müsse sie mit bis zu 20 Minuten rechnen.

Der Stadtsportverbandsvorsitzende Dr. Richard Müller-Schlotmann beklagte mangelnde Beteiligung. Der Verband sei nicht gefragt worden. Seines Wissens belegten Vereine mit 23 Trainingseinheiten zu je eineinhalb Stunden in der Woche die Jahnturnhalle. Diese Nutzer müssten woanders untergebracht werden.

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