Verkaufsoffener Sonntag 

Rettungskräftetag und verkaufsoffener Sonntag 

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Vertreter von Feuerwehr, Maltesern, DLRG und DRK sowie Andreas Haubrichs vom Stadtmarketing (rechts) haben den Tag der Rettungskräfte vorbereitet.

Werdohl - Die Werdohler Innenstadt steht am Sonntag ganz im Zeichen der heimischen Rettungskräfte. Zwischen Bahnhof und Brüninghaus-Platz präsentieren sich von 13 bis 18 Uhr die Freiwillige Feuerwehr, die DLRG, das Rote Kreuz, das THW und der Malteser Hilfsdienst. Die Aktion ist gekoppelt an einen verkaufsoffenen Sonntag.

Lösch- und ABC-Übung der Feuerwehr

„Wir führen um 14.30 Uhr auf dem Colsman-Platz eine Übung aus dem ABC-Wesen durch“, kündigt Christian Wagner, Zugführer des Löschzugs 3 der Freiwilligen Feuerwehr Werdohl, an. „Das ist einer der schwierigeren und gefährlicheren Teile unserer Arbeit, auch wenn es meist nicht so spektakulär aussieht wie ein Brand“, erläutert Wagner. Zwei Stunden später, um 16.30 Uhr, führt der Löschzug 2 auf dem Colsman-Platz eine Löschübung durch.

THW am Brüninghaus-Platz / DLRG an der Freiheitstraße

Welche Rettungsgeräte im Ernstfall zum Einsatz kommen, zeigen auch das THW auf dem Brüninghaus-Platz und die DLRG an ihrem Stand an der Freiheitstraße. Außerdem stellt die DLRG einen Übungs-Defibrillator zur Verfügung. „Das ist ein Gerät, an dem man den Notfall durchexerzieren kann, ohne dass etwas passiert“, erläutert Andreas Conrad, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe. Es gehe darum, den Besuchern durch die Vorführung ihre Angst zu nehmen. Wer möchte, kann auch mitmachen und das Gerät selbst ausprobieren.

Geschminkte Schwerverletzte

Wer am Sonntag in der Innenstadt einem Schwerverletzten begegnet, sollte sich nicht erschrecken – wahrscheinlich handelt es sich um ein DLRG-Mitglied, das der DRK-Experte Peter Helmecke professionell geschminkt hat. Anhand dieser Darsteller wollen die beiden Vereine zeigen, wie sie im Notfall verletzten Menschen helfen.

Für die kleinen Besucher bringt die DLRG ein Rettungsboot mit, auf dem sich die Mädchen und Jungen fotografieren lassen können. Wer lieber Bahn fährt, kommt auch auf seine Kosten: Schlottis Bimmelbahn ist in der ganzen Stadt unterwegs.

Malteser mit Hüpfburg auf dem Friedrich-Keßler-Platz

Auch die Malteser, die in diesem Jahr neu dabei sind, haben besonders an die Kinder gedacht: Sie bauen auf dem Friedrich-Keßler-Platz eine Hüpfburg auf. Außerdem will die Hilfsorganisation dort auch eine Gulaschkanone präsentieren, wie sie auch bei Katastrophenfällen zum Einsatz kommt. Gekocht wird darin am Sonntag allerdings nicht – stattdessen können die Besucher bei Waffeln und Kaffee die Einsatzfahrzeuge aus dem Katastrophenschutz kennenlernen und sich über die Angebote der Malteser informieren.

In der gesamten Innenstadt gilt: Wer sich für die Arbeit der Rettungskräfte interessiert und vielleicht sogar selbst mitmachen möchte, soll fragen, fragen, fragen. So möchte die DLRG zum Beispiel Rettungsschwimmer ab einem Alter von 15 Jahren ausbilden. „Jugendliche sind aber bei allen Vereinen willkommen“, betont Andreas Conrad und ruft zum Mitmachen auf. - von Constanze Raidt

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