Riesei: Reparatur kostet bis zu 15.000 Euro

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Auf einer Fläche von 40 Quadratmetern haben die Experten aus Niedersachsen den Hallenboden geöffnet.

Werdohl - „Eigentlich wollten wir den Fußboden auf 25 Quadratmetern öffnen – jetzt sind es 40 Quadratmeter“, sagt Peter Grau. Der Mitarbeiter der städtischen Abteilung Bauen und Immobilienmanagement zeigt von der Zuschauertribüne hinab in die Sporthalle am Riesei. Seit Wochen ist die Halle gesperrt, nachdem in einer Ecke der Fußboden abgesackt war.

Das Gebäudemanagement der Stadtverwaltung untersuchte den Boden und fand mehrere feuchte Stellen. Eine Firma aus Niedersachsen habe den Hallenboden vor zwölf Jahren für die Stadt Werdohl gebaut, sagt Grau. Dieses Unternehmen gebe es zwar nicht mehr, aber der Nachfolger – die Firma Flitsch – habe sich der Werdohler Sporthalle angenommen. „Zwei Flitsch-Mitarbeiter haben mit einer Stichsäge an mehreren Stellen Löcher in den Boden gesägt“, erläutert der Verwaltungsmitarbeiter.

An den Ausgangstüren, wo er mit eingetretenem Wasser gerechnet hatte, fanden die Experten aber nichts. Stattdessen stießen sie in der Hallenmitte auf Feuchtigkeit, die sich auf einer Fläche von 40 Quadratmetern ausgebreitet hatte. Diese Fläche haben die Experten aus Niedersachsen jetzt freigelegt. Für kleinere Reststellen, die darüber hinausgehen, hat die Stadtverwaltung eine Werdohler Trocknungsfirma beauftragt, die den Hallenboden trocknen soll.

„Unser Ziel ist es, dass nach den Osterferien die beiden äußeren Hallendrittel wieder für den Schulsport freigegeben werden können“, kündigt Grau an. Insgesamt kommen auf die Stadt Reparaturkosten von 12 000 bis 15 000 Euro zu, das aus dem Budget für die Gebäudeunterhaltung entnommen wird.

Woher das Wasser gekommen sei, habe niemand feststellen können, erläutert Grau. Die Drainagen, die im vergangenen Jahr um das Gebäude herum gelegt wurden (wir berichteten), sollen aber dafür sorgen, dass kein neues Wasser in die Halle läuft. - Von Constanze Raidt

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