Pungelscheider Stadtteilfest fällt komplett ins Wasser

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Der Grill wurde kurzerhand auf den Tisch gehoben und über diesem ein Regenschirm aufgespannt. Nicht TÜV-geprüft, aber kreativ und wirksam war die Selbsthilfe an den Festständen.

Werdohl - Ein trostloses Bild bot nach der Eröffnung am frühen Nachmittag zunächst das Stadtteilfest Pungelscheid. Immer wieder einsetzende, zum Teil heftige Regenschauer hatten potenzielle Besucher davon abgehalten, zu kommen.

Die wenigen, die sich nicht hatten abschrecken lassen, rückten unter den aufgestellten, großen Sonnenschirmen enger zueinander. Ein paar Mädchen und Jungen zog es eher auf den Bühnenwagen, wo sie zur Musik von Wolfgang Petry und Helene Fischer tanzten. Viele – Kinder wie Erwachsene – flüchteten aber auch in den benachbarten Awo-Kindergarten, wo eine Caféteria zum Verweilen einlud.

Die, die die Besucher mit Essen und Getränken versorgten, hatten ihre Stände kreativ mit aufgespannten Regenschirmen präpariert, so dass auch sie möglichst wenig nass wurden. Bei anderen standen fleißige Helfer bereit, die ihnen einen Schirm über die Köpfe hielt.

Drei Stunden später: Der Regen hat sich längst verabschiedet, die Gäste des Stadtteilfestes ebenso. Die letzten Stände werden gerade noch zusammengeklappt und Kofferräumen verstaut. Jetzt, wo gerade die Pungelscheider Sause auf Hochtouren laufen sollte, ist alles vorbei.

Niemand kommt, keiner hat Interesse. Nur die Kinder, die auf dem Bühnenwagen tanzen, haben weiterhin ihren Spaß. Doch auch die werden sicher bald von ihren Eltern ins Haus gerufen, denn auch ohne Regen ist es kalt und ungemütlich.

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