Pommes-Serie

SV-Volontäre testen Grill Oreo

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Inhaberin Eleni Pentsa serviert von 11 bis 22 Uhr Gyros-Spezialitäten, Schnitzel, Currywurst und Salate.

Werdohl - Fragt man Eleni Pentsa, die Betreiberin des Grill Oreo an der Ütterlingser Straße 44, was sie ihren Kunden empfiehlt, dann ist die Antwort eindeutig – und typisch griechisch: „Unsere Spezialitäten sind Gyros und Souflaki.“ Doch der Imbiss im Werdohler Westen hat noch viel mehr zu bieten.

Vor rund fünf Monaten eröffneten Eleni Pentsa und ihr Mann Anastasios Oraiopoulos den Grill – und der Zuspruch der Kunden war vom ersten Tag an gut. Die beiden können zufrieden mit ihrem Geschäft sein. „Einen eigenen Imbiss zu haben, bedeutet Stress. Doch ich habe nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft“, sagt Eleni Pentsa, die sich nach ihrer Entlassung 2008 zum ersten Mal selbstständig gemacht hatte. Der Arbeitstag im Grill Oreo beginnt um 8 Uhr. Für ihre Gäste bereitet das Ehepaar fast alle Speisen selbst zu. Und das bedeutet eine Menge Arbeit. Für jeden Tag muss ein 25 Kilogramm schwerer Gyrosspieß gesteckt werden – am Wochenende sind es oft sogar zwei.

Spezialität des Hauses: Gyrosteller mit Pommes

Volontär Martin Meyer freut sich auf den Gyros-Teller.

Der Krautsalat muss geschnitten, Frikadellen geformt und die Schnitzel paniert werden. Auch ihre Saucen machen die beiden selbst. Ihrem Gyros geben Eleni Pentsa und ihr Mann eine persönliche Note. „Das Gewürz ist ein Geheimnis. Es ist beim Gyros das A und O – das Alpha und Omega“, scherzt Anastasios Oraiopoulos. So entsteht zusammen mit selbstgemachtem Tzatziki, Salat und Pommes ein Gyrosteller für 7,70 Euro – die Riesenportion mit dem zarten Fleisch und den leicht gewürzten Fritten ist ein Renner auf der Speisekarte, wie die Besitzer betonen.

Bis zu 16 Stunden am Tag steht Eleni Pentsa in ihrem Geschäft. Nach den Vorbereitungen warten bereits mittags die ersten Gäste. Ab dem Nachmittag gibt es auch einen Lieferservice, der ebenfalls großen Zuspruch in der Stadt gefunden hat. „Falls das noch mehr werden sollte, würden wir auch noch einen zweiten Fahrer einstellen“, sagt Anastasios Oraiopoulos, der erst gegen Abend im Imbiss mitarbeiten kann, da er hauptberuflich woanders arbeitet.

 Starke Nerven sind gefordert

Selten hat Eleni Pentsa Zeit, selbst etwas zu essen. Manchmal schafft sie es, sich mit einem eisgekühlten Frappé vor ihren Imbiss unter die beiden aufgespannten Sonnensegel zu setzen. „Man braucht starke Nerven. Aber Hauptsache, ich habe Arbeit“, sagt die Inhaberin, die 1997 ihre griechische Heimatstadt Drama verließ. „Das Schlimmste ist das Saubermachen am Abend. Doch wenn es unseren Kunden schmeckt, dann sind wir zufrieden“, sagt sie.

Fazit: Hungrig verlässt niemand den Grill Oreo. Typisch griechisch sind dort nämlich auch die Portionen. Und neben dem Gyros ist ein eisgekühlter Frappé nach dem Essen ein weiterer Gaumenschmaus. Die griechische Version eines Eiskaffees ist bei warmen Temperaturen eine gute Alternative zu einem Dessert.

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Die Serie

Wer viel arbeitet und hart nachdenkt, hat mehr Hunger auf etwas Fettiges. Deshalb testen die beiden SV-Volontäre Nathalie Kirsch und Martin Meyer Imbissbuden in Werdohl und Neuenrade. In Form einer Serie berichten die beiden unter anderem über ihre geschmacklichen Erfahrungen und geben Hungrigen Tipps zu Pommes, Currywurst und Co.

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