Pläne für die Lennepromenade

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Diese Treppenanlage zur Hangbrücke Neuenrader Straße wird hier nicht mehr gebraucht. Sie soll abmontiert und an die Stadtbrücke angebaut werden. Möglicherweise kann an die Treppe auch eine Schiene für Fahrräder als Radspur angeschweißt werden.

Werdohl - Auf drei geschwungenen Liegebänken aus Holz können die Werdohler und Besucher der Stadt demnächst die Pause am Lenne-Ufer in vollen Zügen genießen. Was darüber hinaus noch in Angriff genommen werden soll, um die Lennepromenade aufzuwerten, erklärte Martin Hempel, Leiter der Werdohler Tiefbauabteilung, den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung am Dienstag.

Demnach soll sich auf dem Rathausparkplatz einiges verändern. In diesem Bereich solle die Promenade als circa drei Meter breiter Streifen, den Fußgänger und Radfahrer nutzen können, angelegt werden. „Zum Parkplatz hin wird die Trennung durch einen Grünstreifen erfolgen“, erklärte Hempel, wie Gefahrenbereiche entschärft werden sollen.

Geplant sei auch ein direkter Zugang zur Kanu-Anlegestelle. In diesem Zusammenhang wollte der Ausschussvorsitzende Jürgen Henke (SPD) wissen, ob es möglich sei, einen weiteren Wohnmobil-Stellplatz zu schaffen. Peter Erwig aus der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement erklärte, dass zunächst geprüft werden müsse, wie viele Parkplätze nach der Anlage der Wege am Rathaus generell noch zur Verfügung stünden.

Das gelte auch für den Goetheparkplatz, der im Zuge der Umgestaltung komplett neu überplant und geordnet werden müsse. Diesbezüglich hatte CDU-Ratsherr Christoph Plaßmann Bedenken geäußert, da laut Vorlage dort zehn bis 16 Parkplätze entfallen könnten. „Es könnte aber sein, dass sich bei den heutigen Abmessung ein Nullsummenspiel ergibt“, so Erwig.

Geplant ist weiterhin der Ausbau des Weges vom Haus Goethestraße 39 zur Lennepromenade. „Der Weg wird asphaltiert und der Bordstein an der Goethestraße abgesenkt“, berichtete Hempel. Das erleichtere gehbehinderten Menschen den Zugang erheblich – auch wenn aufgrund der Längsneigung des Weges keine vollständige Barrierefreiheit hergestellt werden könne.

Im Einmündungsbereich dieses Weges, sowie an zwei weiteren Stellen der Promenade sei eine Aufweitung auf jeweils 30 Metern Länge geplant. Hempel: „Dort wird die Promenade um einen Meter verbreitert. Das erleichtert zum Beispiel Fahrradfahrern das Überholen.“

Auch entlang des Goetheparkplatzes soll die Promenade durch einen Grünstreifen von der Parkfläche abgetrennt werden. Ein Stück weiter flussabwärts werde eine direkte Anbindung an die Stadtbrücke entstehen, kündigte Hempel an: „Die Treppenanlage an der Hangbrücke von der Neuenrader Straße zur Bundesstraße wird demontiert und so umgebaut, dass sie dort passt.“

Aus den Reihen der WBG kam die Frage, ob die Treppe auch mit einer Radspur ausgestattet werden solle. Hempel sagte, das solle auf jeden Fall geprüft werden: „Es könnte funktionieren.“

Christoph Plaßmann erinnerte an „schlechte Erfahrungen, die man in Werdohl mit einer gebrauchten Treppenanlage machen musste“. Hempel konnte ihn beruhigen: „Die Anlage an der Hangbrücke ist relativ neu.“ Mit Defekten müsse vorerst wohl nicht gerechnet werden.

Insgesamt stehen 250.000 Euro aus Fördermitteln für die Umgestaltung und Aufwertung der Promenade zur Verfügung, sagte Hempel. Der Eigenanteil der Stadt Werdohl belaufe sich auf 50.000 Euro.

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