Osterfeuer in Werdohl locken die Besucher an

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Die Pfadfinder der DPSG vom Stamm Werdohl entzündeten eine Fackel an der Osterkerze.

Werdohl - An gleich mehreren Orten brannten am Wochenende im Stadtgebiet die Osterfeuer. Neben den Versetaler Schützen hatten auch der Werdohler Schützenverein und die Pfadfinder der DPSG vom Stamm Werdohl eine entsprechende Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Den Anfang machten am Samstag die Schützen. Mit einer kleineren Ausgabe starteten beide Vereine bereits am Nachmittag mit einem Osterfeuer für die kleinen Besucher. Im Versetal wurde zudem gebastelt und Ostereier bemalt, bevor die Kinder nach einem Fackelumzug das Feuer entzündeten. Das größere Osterfeuer hatten die Schützen vom 3. Zug unter der Leitung von Uwe Bettelhäuser bereits am Donnerstag aufgeschichtet; insgesamt in einer Höhe von sechs Metern und einem Volumen von 700 Kubikmetern.

Zudem war das Material komplett umgeschichtet worden, um keine Tiere zu gefährden. „Wenn das Schnittgut einmal Feuer fängt, dann rappelt es im Karton“, freute sich Manfred Kehr bereits im Vorfeld. Für das Entzünden des Osterfeuers waren neben Luca Bettelhäuser noch Hans Stracke und Sebastian Kotalla zuständig; „allesamt ehemalige oder aktive Feuerwehrleute“, wie Uwe Bettelhäuser betonte. Der Vorplatz des Schützenheims in Altenmühle dient bereits seit 24 Jahren als Veranstaltungsort für das Osterfeuer. „Unser Bestreben ist es, schöne Veranstaltungen für die Bevölkerung zu organisieren“, so Bettelhäuser.

Neben den Versetalern hatten auch die Jungschützen des Werdohler Schützenvereins ein Osterfeuer organisiert. Als Grundlage dienten in diesem Fall 90 Tonnen Grünschnitt, der sich auf dem ehemaligen Schützenplatz an der Dammstraße zwölf Meter auftürmte.

Viele Besucher bei Osterfeuer

Am Ostersonntag folgten schließlich auch die Pfadfinder der DPSG vom Stamm Werdohl: Ihr Osterfeuer findet traditionell auf dem Biwakplatz am Kettling statt. Zuvor hatten die Pfadfinder in einer kleinen Andacht in der St. Michaels Kirche mehrere Fackeln an der Osterkerze entzündet und zum Biwakplatz getragen, um mit ihnen das Osterfeuer zu entfachen. „Mit dem Osterfeuer, das erstmals im Jahr 750 in Frankreich dokumentiert ist, wollen wir die Kälte des Winters vertreiben und ein Zeichen des Glaubens setzen“, so Kurat Stefan Dreseler während der Andacht.

Von Jari Wieschmann

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