Orden für Schützen Konitzer und Reiche

Arno Konitzer (l.) und Christian Reiche (2.v.l.) wurden Freitagabend im Ludwig-Grimm-Park mit Orden des Sauerländer Schützenbundes von Oberst Andreas Schreiber (r.) und dem zweiten Vorsitzenden Udo Müller ausgezeichnet. - Fotos: Heyn

Werdohl - Platzmeister Arno Konitzer und Jungschützenleiter Christian Reiche sind Freitagabend bei der feierlichen Eröffnung des Werdohler Schützenfestes am Ehrenmal mit Orden für Verdienste um das Schützenwesen des Sauerländer Schützenbundes ausgezeichnet worden.

Nach einer ökumenischen Andacht von Pater Irenäus Wojtko und Pfarrer Dirk Grzegorek begrüßte Schützenoberst Andreas Schreiber die im weißen Hemd und mit Mütze angetretenen Schützen im Ludwig-Grimm-Park. Höhepunkt der zahlreichen Auszeichnungen und Beförderungen war eben die Vergabe der Orden an Konitzer und Reiche.

Arno Konitzer erhielt die Auszeichnung für seine oft ungesehene Arbeit als Platzmeister. Schreiber ehrte ihn mit den Worten: „Als Platzmeister ist er stets zur Stelle und erledigt mehr Aufgaben ohne Aufhebens, wie es sein Posten an sich allein fordern würde.“ Christian Reiche erhielt die Auszeichnung besonders für seine Verdienste für die Arbeit mit der Jugend im Verein. Neben seiner Tätigkeit als Leiter der Jungschützen war es bis zu diesem Jahr ebenfalls als Platzmeister tätig. Oberst Schreiber: „Seit diesem Jahr vertritt er unseren Verein als Kreisjugendsprecher im Kreisvorstand des Kreisschützenbundes Iserlohn.“

Am Nachmittag war das Schützenfest mit dem traditionellen Seniorenkaffeetrinken eingeleitet worden. Die Veranstaltung litt jedoch unter den extremen Wetterbedingungen. Die Leitungen der Alteneinrichtungen hatten auf Grund der Hitze die Teilnahme abgesagt, da die gesundheitlichen Risiken zu groß waren. Der Großteil des vom Schützenverein gesponserten Kuchens ging deshalb anschließend an die Heime.

Zum Leidwesen der Gäste dürfen nicht noch mehr Seitenteile des Schützenzeltes geöffnet werden, da sonst die theoretische Gefahr bestehe, dass das Zeltdach bei überraschend auftretendem Wind abhebe.

Nicht nur die Senioren, sondern auch die Schützen leiden unter dem Wetter. „Wir gehen mittlerweile alle vier Mal am Tag duschen“, sagte Geschäftsführer Thomas Reiche. Um das Fest für die Schützen trotzdem möglichst angenehm zu gestalten, dürfen sie ihre Uniformjacken zu Hause lassen.

Bürgermeisterin Silvia Voßloh bezeichnete bei ihrer Begrüßung der etwa 15 Senioren das Schützenfest „als das Fest der Feste in Werdohl“ und lobte die Gemeinschaft und Kameradschaft.

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