Düsternsiepen: Wohnhäuser für die ältere Generation

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Werdohl - Die Volksbank möchte barrierearme Wohnhäuser im Baugebiet Düsternsiepen errichten.

Die meisten Senioren möchten ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen. Für die Generation der Über-50-Jährigen gehört die Auseinandersetzung mit der Frage, wie sie im Alter wohnen möchten, deshalb zu den wichtigsten Vorbereitungen auf den dritten Lebenabschnitt. Die Volksbank im Märkischen Kreis hat für Werdohl ein Projekt entwickelt, das eine Antwort darauf liefern kann. Im Baugebiet Düsternsiepen, wo die Volksbank und die Stadt Werdohl seit 2008 auf einer Gesamtfläche von rund 53 000 Quadratmetern 61 Baugrundstücke anbieten, möchte das Geldhaus demnächst barrierearme Wohnhäuser für die ältere Generation anbieten.

In vielen Kundengesprächen habe sich herauskristallisiert, was die Menschen ab einem gewissen Alter wünschen, sagte Hans-Peter Höffner, Immobilienspezialist bei der Volksbank in Werdohl: „Eigentum mit überschaubarer Wohnfläche, ebenerdig gelegen und möglichst mit einer Terrasse“, löst er auf. Das, aber auch die schleppende Vermarktung der Baugrundstücke im Düsternsiepen (Höffner: „Wir wollen das Baugebiet beleben.“) habe bei der Volksbank zu der Überlegung geführt, sich mit dem barrierefreien Wohnen zu befassen. 

Das Baugebiet in Pungelscheid, wo bisher etwa die Hälfte der Grundstücke verkauft ist, sei dafür bestens geeignet, findet Höffner: „Dort lassen sich in Südlage barrierearme Wohnhäuser realisieren, die Aussicht auf grüne Wiesen ist unverbaubar und Pungelscheid verfügt über eine funktionierende Infrastruktur.“ 

So könnten die vom Werdohler Architekturbüro Fiebig geplanten Häuser für den dritten Lebensabschnitt aussehen. Gebaut werden könnten sie nach Vorstellungen der Planer und der Volksbank zum Festpreis auf kleinen, pflegeleichten Grundstücken im Pungelscheider Baugebiet Düsternsiepen.

Die Volksbank habe deshalb mit dem Werdohler Planungs- und Architekturbüro Fiebig eine „interessante Wohnalternative“ entwickelt, die es der Zielgruppe ermögliche, ihre Wünsche „zu bezahlbaren Preisen“ zu erfüllen. Wolfgang Maasch, Direktor Baufinanzierung und Immobilien bei der Volksbank, und Immobilienspezialist Höffner, erläuterten, wie genau diese Alternative aussehen soll. 

Auf rund 350 Quadratmeter kleinen, pflegeleichten Grundstücken sollen Häuser mit rund 90 Quadratmetern Wohnfläche im Bungalow-Stil gebaut werden. Natürlich müsse man bei den angebotenen Konditionen auch Kompromisse eingehen, räumt Maasch ein. Beispielsweise seien die Häuser ohne Keller geplant. 

Die Volksbank tritt bei diesem Geschäft nur als Verkäuferin des Grundstücks und als Vermittlerin der Architekten- und Bauleistungen auf. „Interessenten können auf diese Weise zum Festpreis bauen“, versichert Höffner. Abweichungen nach oben oder unten seien aber dennoch möglich: beispielsweise durch größere Grundstücke oder durch Eigenleistung.

In einem ersten Schritt wollen die Volksbank und das Architekturbüro Fiebig fünf solcher Häuser errichten. Im Düsternsiepen ist allerdings noch Platz für mehr, falls die Nachfrage entsprechend groß sein sollte.

Über Details des Projektes informiert die Volksbank Interessierte unverbindlich bei einer Veranstaltung am Samstag, 19. November, im Veranstaltungsraum des Geldhauses im Alten Dorf. Die Teilnahme ist allerdings nur nach vorheriger Anmeldung (Tel. 0 23 51/1 77 17 33, E-Mail: janne.ebbinghaus@volksbank-im-mk.de) bis Donnerstag möglich.

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