"Rundumblick" über Werdohl soll Lust auf Stadt wecken

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Bürgermeisterin Silvia Voßloh und Ingo Wöste, Geschäftsführer der Stadtmarketing-Gesellschaft, stellen die neue Stadtinformationsbroschüre vor. Sie soll künftig das Interesse an der Stadt und ihrer Umgebung wecken und Lust auf Werdohl machen.

Werdohl - Einen Rundumblick über Werdohl mitsamt seiner verschiedenen Facetten soll die neue Informationsbroschüre des Stadtmarketings und der Stadtverwaltung Werdohl geben. Lebendig, bildhaft und aufgelockert sei die magazinhaft aufgebaute Broschüre, die in Eigenproduktion des Stadtmarketings entstand und hauptsächlich von Werdohler Unternehmen gesponsert wurde, sagte Ingo Wöste als Geschäftsführer der Stadtmarketing-Gesellschaft.

Mit einer Auflage von rund 1500 Stück solle die Broschüre nicht zur Schleuderware werden, sondern sich in erster Linie an wirklich Interessierte richten. Die Broschüren sind jetzt beim Stadtmarketing im Bahnhof sowie im Bürgerbüro und bei den Banken ausgelegt.

Wer als Firma oder Institution eine größere Menge bekommen möchte, fragt beim Stadtmarketing nach. Alle Ausgaben der vorherigen Stadtinfobroschüre von 2011 sind vollständig vergriffen. Aber auch wegen des Bürgermeisterwechsels im vergangenen Jahr sei es dringend Zeit für eine Neuausgabe gewesen, betonte Bürgermeisterin Silvia Voßloh gestern bei der Vorstellung der Broschüre.

Es sei natürlich auch eine Imagegeschichte, weiß Ingo Wöste: „Werdohl möchte zeigen, was es kann. Es ist eine Broschüre von Werdohlern für Werdohler.“ Schließlich müsse man erst einmal wissen was man hat, wenn man etwas verbessern wolle, so der Geschäftsführer.

„Die letzte Broschüre wurde aber auch von außerhalb häufig angefordert. Generell besteht ein reges Interesse“, bemerkte Voßloh. In einem herausnehmbaren Einleger werden die wichtigsten Informationen aus dem Rathaus sowie von Schulen und Kindergärten aufgelistet. Der Einleger kann regelmäßig aktualisiert werden. Zudem bietet die Broschüre Einblicke in die Kultur-, Kunst- und Freizeitlandschaft Werdohls.

Aber auch die Geschichte der Stadt, die eine Reise durch 914 Jahre Werdohl präsentiert, oder ein Wirtschaftsteil, in dem einige Werdohler Betriebe vorgestellt werden, kommen nicht zu kurz. Trotzdem sei es sowohl der Stadtverwaltung als auch dem Marketing wichtig gewesen, über den Tellerrand hinaus zu schauen, merkte die Bürgermeistern an.

„Die Broschüre zeigt auch, was es sonst noch gibt. Zum Beispiel verweist sie auf die Phänomenta in Lüdenscheid.“ Zusätzlich gebe es zu den Adressen auch eine Anmerkung mit den jeweiligen Entfernungen und der ungefähren Fahrtdauer.

„Wir wollten keine Bleiwüste erschaffen. Die Broschüre soll Lust auf Werdohl machen und ich denke, das ist uns gut gelungen“, so Wöste. Man habe sich bei der Erstellung auf die Kernaussagen beschränkt, sich dabei aber an alle Altersklassen gerichtet. „Es handelt sich um ein gutes Portfolio, in dem wir probiert haben, alle Stärken herauszuarbeiten.“

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