Rettungskräfte stellen sich bei einem Rundgang vor

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Vereinigte Rettungskraft mit Mensch und Tier: Feuerwehr, DRK, Malteser und Hundestaffel präsentieren sich kommenden Sonntag in der Werdohler Innenstadt beim 3. Tag der Rettungskräfte mit Einkaufssonntag. Auch die DLRG wird dabeisein.

Werdohl - Der Tag der Rettungskräfte in Verbindung mit dem ersten Einkaufssonntag im Frühjahr wird kommenden Sonntag die dritte Gelegenheit dieser Art, bei einem Einkaufsbummel durch die Stadt sich über die Arbeit der ehrenamtlichen Rettungskräfte zu informieren.

Ein mittlerweile bewährtes Konzept findet am Sonntag seine dritte Wiederholung und eine Neuausrichtung: Zwischen 13 und 18 Uhr lädt das Stadtmarketing Werdohl zum Tag der Rettungskräfte mit Einkaufssonntag ein. Aus den vergangenen beiden Veranstaltungen hat Andreas Haubrichs vom Stadtmarketing gelernt, die Standorte der einzelnen Organisationen werden jetzt durch einen Rundgang verbunden. Dieser Rundgang wird mit deutlich sichtbaren Pfeilen markiert. Das soll sicherstellen, dass auch nicht ganz so offensichtliche Plätze von Publikum aufgesucht werden können. Die Verteilung der Aktionen über die Stadt macht auch die Tatsache nötig, dass für die Feuerwehr Rettungswege durch die Stadt freigehalten werden müssen. Alle innerstädtischen Veranstaltungen müssen sich danach richten. Das führt beim Tag der Rettungskräfte dazu, dass auf der Bahnhofstraße kaum noch Aktivitäten möglich sind. Mit dem leicht veränderten Stellkonzept – auch wegen der Baustelle Brüninghaus-Platz wollen die Veranstalter darauf reagieren.

Hundestaffel zum ersten Mal dabei

Erstmals beim Tag der Rettungskräfte dabei sein werden Mitglieder der Rettungshundestaffel Märkisches Sauerland im Bundesverband Rettungshunde (BRH). Die Staffel befindet sich noch im Aufbau und ist um jede Möglichkeit des Bekanntwerdens dankbar. Ausbildungsleiterin und zweite Vorsitzende Anja Koslowski kommt zum Beispiel aus Olpe in den Märkischen Kreis: „Wir suchen noch Menschen mit Hunden aus dem Kreis.“ Am Sonntag werden vier Hundeführer mit bis zu sechs Tieren in Werdohl ihre Arbeit vorstellen. Bei der Rettungshundestaffel läuft alles rein ehrenamtlich, die Hunde sind in Privatbesitz, die Arbeit wird durch Spenden finanziert. Koslowski stellte in der vergangenen Woche den Personenspürhund O’Malley und den Flächen- und Trümmerhund Jack vor.

Zum zweiten Mal dabei sind die Werdohler Malteser, sie werden Teile ihrer Ausrüstung für den Katastrophenschutz auf dem Friedrich-Keßler-Platz zeigen, vor allem die berühmten Gulaschkanonen. Diese Geräte heißen eigentlich Feldkochherde – die Malteser wollen drei oder vier davon präsentieren. Die mobilen Küchen bleiben allerdings kalt, stattdessen gibt es frische Waffeln. Für Kinder wird eine Hüpfburg aufgeblasen. Kreisbeauftragter Hans-Jürgen Krawietz rechnet am Sonntag mit gut einem Dutzend Helfern.

Die Freiwilligen der Werdohler Feuerwehr präsentieren sich gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr auf dem Platz Zur alten Post. Drei Schauübungen sind vorbereitet: Um 14 Uhr wird ein Auto aufgeschnitten, um Insassen zu befreien. 15 Uhr gibt eine Brandbekämpfung und um 16.30 Uhr wird eine Person mit der Drehleiter vom Dach der Stadtbücherei gerettet. Christof Niggemann und Torsten Sommer vom Löschzug Stadtmitte und die anderen Feuerwehrleute werden die übrige Zeit Fahrzeuge und Material ausstellen und ein offenes Ohr für jeden haben, der sich für die Feuerwehr interessiert. Sie wollen auch klar machen, dass es in Werdohl eine reine Freiwilligenfeuerwehr gibt.

Auch der Katastrophenschutz im Ortsverband Werdohl des Deutschen Roten Kreuzes ist komplett ehrenamtlich organisiert. Das DRK ist gemeinsam mit der Hundestaffel mitten in der Stadt positioniert. Zugführer Stefan Egger und Truppführer Technik und Sicherheit Carsten Gerhards werden mit ihren Leuten Rettungswagen, Betreuungsfahrzeuge und technische Gerätschaften zeigen. Gemeinsam mit dem BRH ist für 14.30 Uhr eine Schauübung geplant. Ein vermeintlicher Patient wird von den Hunden gefunden und vom DRK versorgt und transportiert.

Weil im vergangenen Jahr vor allem der Friedrich-Keßler-Platz nicht so gut von Interessenten beachtet wurde, bekommen die Malteser eine extra Haltestelle von Schlotis Bimmelbahn.

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