Mehr Platz für U3-Kinder in Werdohler Kita "Wunderkiste"

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Seit August werden die neuen Anbauten, deren Bauarbeiten im Oktober vergangenen Jahres begonnen haben, von den Erziehern und Kindern der Kita Wunderkiste genutzt. Die neuen Räume sind klimatisiert und können verdunkelt werden.

Werdohl - Um zweimal 25 Quadratmeter hat sich die Kindertagesstätte Wunderkiste vergrößert und bietet nun mehr Platz für die Betreuung und Pflege von Kindern unter drei Jahren.

„Insgesamt zwölf Kinder zwischen zwei und drei Jahren können wir in unserer Einrichtung jetzt betreuen“, sagt Kita-Leiterin Sandra Koch. Bürgermeisterin Silvia Voßloh freut sich mit den Mitarbeiterinnen und Eltern über die Vergrößerung: „Es ist schön, dass wir das in diesem Ortsteil umgesetzt haben.“

„Hausschuhe aus!“ heißt es beim neuen Bällchen-Bad in einem der beiden Aufenthaltsräume, die gleichzeitig auch als Imbissraum genutzt werden.

Im Oktober vergangenen Jahres haben die Bauarbeiten unter der Leitung von Peter Erwig, Bauabteilung der Stadt, begonnen. In einer Fotogalerie präsentierte Koch den Anwesenden – darunter Jugendamtsleiter Marco Malcherek-Schwiderowski, Bodo Schmidt, Leiter des Fachbereichs 3 der Stadt, sowie den Elternvertretern Valeria Mehovic und Katharina Zhurun die Entwicklung. „Alles zusammen hat rund 220 000 Euro gekostet“, weiß Schmidt.

Die Arbeiten hätten den Kita-Alltag wenig beeinflusst. Während der Zeit musste die Einrichtung nur für zwei bis drei Tage geschlossen werden. „Es hat auch alles ohne größere Schwierigkeiten geklappt“, sagt Koch. „Und für die Kinder war es spannend zu sehen, wie schnell die Anbauten entstanden sind.

Im November und Dezember musste ein kurzer Stopp eingelegt werden aufgrund der Witterung. „Dann waren wir etwa vier bis sechs Wochen in Verzug“, so Koch. Doch das hinderte das Kita-Team nicht daran, die neuen Räume nach den Ferien im August zu nutzen.

Ein Aufenthaltsraum, der gleichzeitig auch als Imbissraum genutzt wird, befindet sich in jedem der beiden Anbauten. Mit einem großen Wandwebrahmen und kleineren Exemplaren können sich die Mädchen und Jungen beschäftigen. „Dabei wird die Konzentration und Feinmotorik gefördert“, erklärt Koch. Für die ganz Kleinen stehen Fußbänke bereit, damit auch sie die Wandinstallationen erreichen können. In einem der Räume befindet sich ein Bällchen-Bad.

Zusätzlich zu diesen Zimmern wurden zwei Ruheräume in die Einrichtung integriert mit jeweils sechs Schlafplätzen. Matratzen können ordentlich in Schlafpodesten verstaut werden, Sitzgelegenheit laden zum Lesen ein. Mit Video-Babyphones können die Erzieherinnen die Kinder im Auge behalten. Auch in den beiden Pflegebereichen mit den Sanitäranlagen habe sich einiges geändert: Wickeltische mit integrierter Treppe ermöglichen es den Kleinen, selbst auf den Tisch zu krabbeln. Das sei für die Erzieherinnen eine Erleichterung, da sie die Kinder nicht immer heben müssten, so Koch.

 Auf der Grünfläche hinter den beiden Anbauten solle im November noch ein Apfelbaum gepflanzt werden. Auch ein neues Spielgerät für den Außenbereich, das auch die U3-Kinder nutzen können, habe Koch bereits für nächstes Jahr beantragt.

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