Bücherstube öffnet nach Umstrukturierung wieder

Monika Weiße räumt den Kinderbereich ein. Nach der Inventur und Umstrukturierung der Bücherstube befindet sich dieser nun rechts vom Eingang. Hier können Kinder nun auch malen. Foto: Finger

Werdohl -  Kistenweise sind Bücher und bunte Grußkarten aufgestapelt, die in noch teilweise leere Regale eingeräumt werden müssen. Aktuell herrscht noch „geordnetes Chaos“ in der Christlichen Bücherstube an der Neustadtstraße. Ab Donnerstag (7. Januar) wird der Buchladen nach Inventur und Umbaumaßnahmen wieder geöffnet sein.

Die Regale sind bereits angebracht und ein Großteil der rund 500 Bücher einsortiert. Trotzdem stapeln sich im christlichen Buchladen noch zahlreiche Medien, die bisher keinen Platz im Regal gefunden haben.

„Bis Donnerstag werden wir fertig sein“, verspricht Erika Boß, eines der Gründungsmitglieder der Christlichen Bücherstube. Bis dahin, so schätzt sie, haben Boß und ihre Kolleginnen rund 15 bis 20 Stunden Arbeit in die Buchhandlung investiert. Sie arbeiten alle gemeinsam Hand in Hand und seien ein eingespieltes Team. Das Ladengeschäft soll nach der Wiedereröffnung übersichtlicher gestaltet sein. Zudem wurde der Bereich mit Kinderbüchern erweitert und mit kleinen Tischen ausgestattet, an denen die Kinder malen und lesen können. „Das soll den Eltern das Stöbern im Laden erleichtern, wenn zeitgleich die Kinder beschäftigt sind“, sagt Boß.

Doch nicht nur das Verkaufen von Büchern und Musik liegt den insgesamt sieben dort tätigen Ehrenamtlerinnen am Herzen: „Der Buchladen ist auch ein Ort, an dem sich Leute treffen, um zu reden. Im Prinzip ist es eine Begegnungsstätte“, erklärt Erika Boß. Besonders stressig seien dabei immer wieder die Wochen vor Weihnachten. „In den Monaten November und Dezember wird es oftmals richtig voll bei uns. Da bleibt dann auch leider weniger Zeit sich mit den Kunden auszutauschen.“

Besonderer Höhepunkt in der Stube sei das „Candle-Light-Shopping“, das es seit nun mehr als fünf Jahren im November gibt. Dann kann zu später, dunkler Stunde im Kerzenschein im 60 Quadratmeter großen Ladengeschäft gestöbert werden. „40 bis 50 Kunden kommen dann zu uns, so dass der Laden komplett voll ist“, sagt Mitarbeiterin Monika Weiße.

Die Werdohler Bücherstube ist einer von bundesweit 33 Läden, die im Dachverband Christlicher Bücherstuben organisiert sind. Mit dem Erlös der Verkäufe unterstützen sich die Stuben untereinander und setzen sich für gute Zwecke ein.

Auf diese Weise bekommen die Werdohler Kindergärten und Schulen – je nach Wunsch und eigenem Bedarf – Pakete mit Kinderbüchern oder Bibeln.

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