Go Music findet jedes Jahr mehr Fans

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Christian Schwarzbach, Manni von Bohr (hinten), Martin Engelien und Svenja Schmidt zeigen ihre Interpretationen zu bekannten Songs.

Werdohl - Das letzte Konzert vor der Sommerpause der Reihe „Go Music“ fand am Freitagabend in der Musikkneipe Alt Werdohl statt. Initiator ist der Bassist Martin Engelien, der dieses Mal zusammen mit Svenja Schmidt am Keyboard, dem Gitarristen Christian Schwarzbach und Manfred „Manni“ von Bohr an den Drums auftrat.

Go Music ist eine monatliche Konzertreihe mit ständig wechselnder Besetzung die bereits 1996 ins Leben gerufen wurde.

In diesem Jahr trat Engelien bereits zum vierten Mal in Werdohl auf und zwei weitere Konzerte werden nach der Sommerpause folgen. Wie oft er insgesamt schon in Werdohl musiziert hat wisse er nicht mehr: „Irgendeine Zahl zwischen 50 und 100“. Seit 2002 sei er regelmäßig vier bis sechs Mal im Jahr in Werdohl. „Insgeheim komme ich nur wegen der Frikadellen von Pöngse immer wieder hier her“, scherzt der Musiker. „Das besondere an Go Music ist, dass wir keine Coverband sind. Wir spielen zwar Songs von anderen Musikern, aber auf unsere eigene Art und Weise. Ich habe mal einen Begriff geprägt, wir sind nicht unvorhersehbar, sondern unvorhörbar.“ Und das stellte die Band auch unter Beweis.

Ein besonderes Highlight war ihre Darbietung des Hits „Back to Black“ von der verstorbenen Sängerin Amy Whinehouse. Schneller und auch rockiger interpretiert als im Original sorgte der Song für Begeisterung und die kraftvolle Stimme von Svenja Schmidt bescherte dem ein oder anderen eine Gänsehaut. Nach der Pause ging es mit Hits wie „Happy“ oder „The Way you Move“ weiter.

Zwei Stunden lang herrschte super Stimmung beim Publikum, das mitgerissen zum Takt der Musik klatschte und wippte. Und das lag nicht nur an den Arrangements. Christian Schwarzbach ist als Gitarrist sehr gefragt und hat unter anderem schon mit Deep Purple gespielt. So musste Martin Engelien bereits im vergangenen Jahr den Termin mit ihm festlegen. Manfred von Bohr hat dagegen in Werdohl bereits seine eigene Fangemeinde und so hallte während des Konzertes immer wieder der Ruf „Manni“ durch die Musikkneipe. „Ich war bereits vier oder fünf Mal in Werdohl und komme immer wieder gerne her. Die Leute stehen auf die Musik und wir bringen den Werdohlern Spaß.“ Auch Kultwirt Pöngse zeigte sich zufrieden: „Die Begeisterung und auch die Leute werden von Auftritt zu Auftritt immer mehr.“

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